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100. Flugzeug

Wizz Air ist bereit für die 200 nächsten Jets

Die ungarische Billigairline besitzt jetzt 100 Flugzeuge. Dank vielen neueren Fliegern glaubt Wizz Air, in Zukunft noch stärker zu werden.

Von 0 auf 100 in 15 Jahren. Im Sommer 2003 hatten sieben Freunde die Idee, in Ungarn eine neue Fluggesellschaft zu gründen. Bereits am 19. Mai 2004 starteten sie zum Erstflug. Heute ist Wizz Air die größte Fluglinie in Osteuropa und die drittgrößte Billigairline in Europa – mit einer Flotte von exakt 100 Fliegern.

Den Meilenstein feierte Wizz Air am Montag (4. Juni) in Budapest. «Es ist für uns ein einmaliges Ereignis», sagte Vorstandsvorsitzender József Váradi bei dem Anlass. Er machte aber gleich klar, dass man nun die Hände nicht in den Schoß legt. Schon Ende des Jahres werde der Flugzeugpark aus 108 Jets bestehen, erklärte er. «Und in fünf Jahren werden wir wieder hier stehen und das 200. Flugzeug begrüßen», so Váradi.

Junge Flotte als Vorteil

Wohin die Richtung allgemein geht, hatte Váradi vergangene Woche im Interview mit aeroTELEGRAPH skizziert. «Wir rechnen damit, in weniger als zehn Jahren bei 300 Flugzeugen zu stehen», sagte er. Während heute noch Airbus A320 die Mehrheit der Flotte ausmachen, werden es künftig A321 sein. «Ein unglaublich effizientes Flugzeug», so der Wizz-Air-Chef.

Dank dem A321 gewinne man Vorteile gegenüber der Konkurrenz. Hinzu komme, dass Wizz Air aufgrund eines niedrigen Durchschnittsalters der Flugzeuge von 4,5 Jahren zusätzlich von tieferen Kosten profitieren könne. Dieses bleibt auch tief, da die Ungarn noch offene Bestellungen für 268 weitere Jets besitzen.

Mit Spezialbemalung

Die Ankunft der 100. Maschine feiert Wizz Air mit einer Spezialbemalung. Der Airbus A321 mit dem Kennzeichen HA-LTD trägt eine Verzierung mit der Zahl 100, die auf dem Rumpf und auf dem Leitwerk prangt.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen des 100. Flugzeuges von Wizz Air.

Das Interview mit József Váradi lesen Sie unter «Mehr zum Thema».



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