Michael O'Leary: «Es werden allgemein Männer mit muslimischer Überzeugung sein

Aussagen von Michael O'LearyRyanair im Rassismus-Shitstorm

Ryanair-Chef Michael O'Leary findet, man solle gezielt muslimische Männer an Flughäfen kontrollieren. Nun gibt es Boykottaufrufe gegen die Billigairline.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Er ist für seine markigen Sprüche bekannt, wurde in letzter Zeit allerdings ruhiger. Nun hat Michael O'Leary jedoch wieder mal losgepoltert - und sich damit in die Nesseln gesetzt. In einem Interview sprach sich der Chef von Ryanair für Racial Profiling aus. An Flughäfen sollten muslimische Männer intensiver kontrolliert werden, denn «von dort kommt die Gefahr», sagte er der Zeitung The Times.

«Wer sind die Bombenleger? Es werden alleinstehende junge Männer sein, die allein reisen... Man darf das nicht sagen, weil es rassistisch ist, aber es werden allgemein Männer mit muslimischer Überzeugung sein», so O'Leary weiter. Die Kontrollen von Familien sollten dagegen weniger streng sein. «Die Chance, dass sie sich alle in die Luft jagen, ist null.»

«Das ist Diskriminierung, schlicht und einfach»

Jetzt kämpft Ryanair gegen einen ausgewachsenen Shitstorm. Der deutsche Grüne Ali Bas sagte bei Twitter: «Warum kann jemand wie O'Leary heute solche Islamophobie verbreiten? Weil er denkt, dass es den Menschen egal ist. Es ist Zeit, Ryanair zu boykottieren. Auch aus vielen anderen Gründen». «Es ist eine Schande, dass solcher Rassismus so offen geäußert wird und dass der Chef einer großen Fluggesellschaft seine Kunden so unverschämt diskriminieren möchte», erklärte der Muslim Council of Britain. «Das ist Diskriminierung, schlicht und einfach», sagte der britische TV-Moderator Adil Ray.

«Es gab keinen Aufruf für zusätzliche Sicherheitsüberprüfungen für einzelne Personen oder Gruppen. O'Leary hatte sich lediglich für effektivere Sicherheitskontrollen an Flughäfen ausgesprochen, die auch zu weniger überflüssigen Warteschlangen für alle Passagiere führen würden», erklärt eine Sprecherin von Ryanair. Der Chef entschuldige sich ausdrücklich, «sollten sich bestimmte Personen wegen der nicht korrekten Überschrift angegriffen fühlen».

Mehr zum Thema

Marketingchef verlässt Ryanair

Marketingchef verlässt Ryanair

Peter Bellew: Darf von Ryanair zu Easyjet.

Ryanair verliert Prozess gegen abtrünnigen Manager

ticker-ryanair

Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen

ticker-ryanair

Ryanair startet Flüge von Bremen nach Kalabrien

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil