Ryanair-Flieger: Bald mit EU-AOC?

BrexitRyanair gründet britische Tochter

Noch immer ist unklar, was genau mit dem Luftverkehr zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit passiert. Ryanair bereitet sich auf das Schlimmste vor.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bereits vor der Abstimmung hatte Ryanair-Chef Michael O‘Leary vor den Konsequenzen für den Luftverkehr gewarnt, sollten die Briten für den Brexit stimmen. Nun wird der EU-Austritt langsam Tatsache. Und der Manager sieht es noch immer so.

O‘Learys Fluggesellschaft ist davon besonders stark betroffen. Denn Ryanair bietet viele Flüge ab dem Vereinigten Königreich zu Ferienzielen in der EU an. Zudem ist sie auch stark bei Inlandsflügen auf der Insel.

Sicherung des Geschäfts

Daher hat Ryanair nun gehandelt. Kurz vor Weihnachten hat die Billigairline ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate AOC) für eine britische Tochter mit dem Namen Ryanair UK im Vereinigten Königreich beantragt. So könnten die Iren weiterhin zwischen England, Schottland und Nordirland fliegen. Je nach Ausgang der Verhandlungen mit der EU  könnte es sonst dazu kommen, dass Ryanair als ausländische Airline keine Erlaubnis mehr dazu hätte. In der EU sind solche Flüge wegen des gemeinsamen Luftraumes möglich.

Die britische Ryanair-Konkurrentin Easyjet war bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Schritt in umgekehrter gegangen. Immerhin ist es für sie besonders wichtig, auch weiterhin ab EU-Ländern Urlauber in andere EU-Staaten zu fliegen. Daher gründete Easyjet die Tochter Easyjet Europe mit Sitz in Wien.

Easyjet baut Europa-Tochter

Hauptsitz von Easyjet bleibt in London. Aber die österreichische Easyjet Europe dürfte fast so groß wie die Easyjet werden. Vorgesehen ist, dass rund 110 Flugzeuge für den EU-Flugbetrieb abgestellt werden, zusammen mit den Jets von Air Berlin dürften es sogar noch mehr werden. Sie sollen schrittweise über die nächsten zwei Winter vom britischen auf das österreichische AOC übertragen werden.

Mehr zum Thema

Thomas Haagensen: «Wir waren schon 2012 bereit für BER.»

«Tegel offen halten macht keinen Sinn»

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier