Ryanair-Jets: Bedarf für 200 weitere

Ryanair: Riesen-Order für Boeing?

Vor kurzem drohte er noch, den Anbieter zu wechseln, nun stellt Ryanair-Chef Michael O'Leary dem US-Produzenten eine riesige Bestellung in Aussicht.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Michael O'Leary hat einiges vor mit seiner Fluggesellschaft. Mehr Routen, mehr Länder, mehr Kunden – Ryanair soll wachsen, wachsen, wachsen. Und dafür brauchen die Iren zuallererst vor allem auch eine ganze Menge neuer Flugzeuge. Schon jetzt fliegt sie mit einer Flotte von 305 Jets durch Europa – Jets ausschließlich des Typen Boeing B737-800. Das sei aber bei weitem nicht genug für das, was man in den kommenden Jahren vorhabe, so O'Leary diese Woche bei einer Medienkonferenz in Schweden. Die Passagierzahl will er nämlich von 80 Millionen pro Jahr auf 120 Millionen hochschrauben.

Man habe Bedarf für rund 200 weitere Flieger, so der Vorstandsvorsitzende. 500 Flugzeuge sollen sich dereinst im Flugzeugpark befinden. Mit Boeing befinde man sich deshalb bereits in Gesprächen. Die Bestellung könne noch vor Ende 2013 aufgegeben werden. «Sie haben eine Menge Freiraum im Order-Buch», so O'Leary. Die Auslieferungen müssten 2015, 2016 und 2017 stattfinden. Das ist das Jahr, in dem die neue Version B737MAX auf den Markt kommen soll. In der Branche geht man daher davon aus, dass sich die Bestellung auf die aktuelle Version des Mittelstrecken-Klassikers bezieht.

Zuckerbrot und Peitsche

«Noch befinden wir uns in den recht frühen Phasen der Gespräche», sagt O'Leary. Man müsse nun schauen, ob man sich beim Preis einigen könne. Das klingt fast schon ein bisschen wie eine Drohung. Denn verheiratet sei man mit Boeing keineswegs, meinte der charismatische Ire im vergangenen Jahr gegenüber Medien.

Wenn die Jets zu teuer wären, dann könne man sich gut vorstellen, sich für einen preiswerteren Anbieter, auch aus China oder Russland, zu entscheiden. Er nannte in diesem Zusammenhang auch bereits die Namen Comac und United Aircraft Corporation. Man habe entsprechende Gespräche aufgenommen. Für diese Anbieter wäre eine solche Mega-Order wohl das Geschäft des Lebens.

Mehr zum Thema

ticker-unruly-passenger

Französisches Gericht verurteilt Pöbelpassagiere - zehn Monate Haft auf Bewährung und Geldstrafe

ticker-ryanair

Berlin, Köln und Hahn: Ryanair beklagt lange Wartezeiten wegen EES

ticker-ryanair

Abzug von Ryanair aus Berlin: Pilotengewerkschaft kritisiert Schließung der BER-Basis

ryanair marseille

Passagiere von Ryanair laufen auf Vorfeld und blockieren Boeing 737

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg