Ryanair-Jets: Bedarf für 200 weitere

Ryanair: Riesen-Order für Boeing?

Vor kurzem drohte er noch, den Anbieter zu wechseln, nun stellt Ryanair-Chef Michael O'Leary dem US-Produzenten eine riesige Bestellung in Aussicht.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Michael O'Leary hat einiges vor mit seiner Fluggesellschaft. Mehr Routen, mehr Länder, mehr Kunden – Ryanair soll wachsen, wachsen, wachsen. Und dafür brauchen die Iren zuallererst vor allem auch eine ganze Menge neuer Flugzeuge. Schon jetzt fliegt sie mit einer Flotte von 305 Jets durch Europa – Jets ausschließlich des Typen Boeing B737-800. Das sei aber bei weitem nicht genug für das, was man in den kommenden Jahren vorhabe, so O'Leary diese Woche bei einer Medienkonferenz in Schweden. Die Passagierzahl will er nämlich von 80 Millionen pro Jahr auf 120 Millionen hochschrauben.

Man habe Bedarf für rund 200 weitere Flieger, so der Vorstandsvorsitzende. 500 Flugzeuge sollen sich dereinst im Flugzeugpark befinden. Mit Boeing befinde man sich deshalb bereits in Gesprächen. Die Bestellung könne noch vor Ende 2013 aufgegeben werden. «Sie haben eine Menge Freiraum im Order-Buch», so O'Leary. Die Auslieferungen müssten 2015, 2016 und 2017 stattfinden. Das ist das Jahr, in dem die neue Version B737MAX auf den Markt kommen soll. In der Branche geht man daher davon aus, dass sich die Bestellung auf die aktuelle Version des Mittelstrecken-Klassikers bezieht.

Zuckerbrot und Peitsche

«Noch befinden wir uns in den recht frühen Phasen der Gespräche», sagt O'Leary. Man müsse nun schauen, ob man sich beim Preis einigen könne. Das klingt fast schon ein bisschen wie eine Drohung. Denn verheiratet sei man mit Boeing keineswegs, meinte der charismatische Ire im vergangenen Jahr gegenüber Medien.

Wenn die Jets zu teuer wären, dann könne man sich gut vorstellen, sich für einen preiswerteren Anbieter, auch aus China oder Russland, zu entscheiden. Er nannte in diesem Zusammenhang auch bereits die Namen Comac und United Aircraft Corporation. Man habe entsprechende Gespräche aufgenommen. Für diese Anbieter wäre eine solche Mega-Order wohl das Geschäft des Lebens.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Pöbelpassagier zu Haftstrafe verurteilt - Ryanair erfreut

aprilscherz 2026

Die besten Aprilscherze aus der Luftfahrt

ticker-ryanair

Ryanair will in Osteuropa, Marokko oder Süditalien wachsen

Boeing 737 von Ryanair: Bleibt ohne Starlink-Antennen.

Streit mit Elon Musk brachte Ryanair Millionensegen

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies