Ryanair-Jet vor Lufthansa-Maschine am Flughafen Frankfurt: Die Iren ziehen sich zurück.

Billigflieger schließt BasisRyanair gibt in Frankfurt auf

Die Billigairline zieht ihre fünf Flugzeuge von Deutschlands größtem Flughafen ab. Ryanair begründete die Schließung der Basis mit den Flughafengebühren in Frankfurt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ryanair hat ihre in Frankfurt am Main stationierten Besatzungen informiert, dass die Basis zum 31. März geschlossen wird. Das teilt der Billigflieger am Freitag (7. Januar) mit. Die fünf dort stationierten Flugzeuge würden umverteilt auf Flughäfen, «die mit niedrigeren Flughafengebühren reagiert haben, um die Erholung des Flugverkehrs zu fördern».

Um welche Airports es sich dabei handelt und ob sie auch in Deutschland liegen oder nicht, lässt Ryanair offen. Es gebe «eine Vielzahl von Flughäfen in ganz Europa», die das Wachstum von Ryanair nutzen wollten, schreibt die Fluggesellschaft lediglich. Kürzlich hatte die Fluglinie beispielsweise bekannt gegeben, in Nürnberg eine neue Basis zu gründen.

Kunden sollen Rückerstattung erhalten

Die Billigairline kritisiert: «Leider hat sich Frankfurt, anstatt Anreize für die Erholung des Verkehrs zu schaffen, dafür entschieden, die Preise noch weiter zu erhöhen.» Dadurch sei Deutschlands größter Flughafen innerhalb Europas nicht mehr wettbewerbsfähig.

Ryanair erklärt, alle bisher in Frankfurter stationierten Besatzungsmitglieder hätten die Möglichkeit, innerhalb des Ryanair-Netzes einen alternativen Arbeitsplatz zu finden. Derweil sollen alle Kunden, die von den Flugannullierungen betroffen sind, in den kommenden Tagen benachrichtigt werden und eine Rückerstattung erhalten.

Ryanair kam 2017 nach Frankfurt

Ryanair hatte den Betrieb in Frankfurt am Main 2017 aufgenommen. Gebührennachlässe, von denen die Iren profitierten, verärgerten damals Lufthansa und Condor. Zuvor hatte der irische Billiglfieger lediglich Flüge vom als Frankfurt Hahn vermarkteten Flughafen im Hunsrück angeboten.

Seit Anfang des Jahres 2022 gilt am Flughafen Frankfurt eine neue Entgeltordnung. Sie sieht im Durchschnitt 4,3 Prozent höhere Beträge vor, aber auch Nachlässe für besonders leise und energieeffiziente Flugzeuge, soweit diese nicht verspätet in der Nacht landen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Ryanair in Nürnberg: Bald wieder öfter in Mittelfranken zu sehen.

Ryanair versucht es nochmals mit Nürnberg

Ryanair verbindet Bremen mit Wien

Ryanair verbindet Bremen mit Wien

Ryanair fliegt wieder von Dresden nach London

Ryanair fliegt wieder von Dresden nach London

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier