Frachttor einer Lockheed C-5 Galaxy der amerikanischen Luftwaffe: Wohl keine Lösung für Ryanair.

Ryanair plant größere Türen

Um das Einsteigen zu beschleunigen, arbeitet der Billigflieger mit Chinas Comac an Türen, durch die zwei Passagiere passen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Ryanair ist bekannt für irrwitzige Ideen. Doch dieses Mal steckt offenbar mehr dahinter als reine Provokation oder ein simpler Marketinggag. Die irische Fluggesellschaft arbeitet an einer radikalen Änderung des Flugzeugdesigns, wie Vizechef Howard Millar der britischen Tageszeitung The Guardian verriet. Man spanne dafür mit dem chinesischen Hersteller Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) zusammen, um einem Prototypen eines neuen Flugzeuges mit einem größeren Einstiegsbereich zu schaffen. Das Nadelöhr Türen solle breiter werden, um den Prozess des Boardens zu beschleunigen. «Wir wollen, dass zwei Leute gleichzeitig durch eine Tür kommen» so Millar.

Die Idee dahinter ist klar: Dadurch könnte Ryanair die Zeit verkürzen, in der die Jets am Boden sind - ein entscheidender Faktor für einen Billigflieger. Denn je kürzer der so genannte Turnaround, desto öfter kann ein Flugzeug am Tag fliegen. «Wir wollen ein Flugzeug, das unserem Geschäftsmodell entspricht», erklärt Millar. Die Zusammenarbeit mich dem chinesischen Staatskonzern laufe sehr gut. Die Designer von Comac hätten nicht mit der Wimper gezuckt als man etwas ungewöhnlichere Ideen vorgebracht habe. «Boeing und Airbus würden dich anschauen als hättest du zwei Köpfe, wenn du eine größere Tür verlangst», so Millar im Guardian.

Normale Anzahl Toiletten

Derzeit betreibt Ryanair eine Flotte von 294 Boeing B737-800. Schon vor einiger Zeit gab die Fluglinie bekannt, nach einem neuen Flieger Ausschau zu halten, der die heutigen ab 2020 ersetzen könnte. Sie wollte dabei das Duopol der Hersteller Boeing und Airbus sprengen und nahm Gespräche mit Comac auf. Neben größeren Türen soll die speziell für die Bedürfnisse von Ryanair designte Variante des Modells C919 weniger Raum für Bordküchen aufweisen. Den brauchen die Iren kaum. Millar versprach aber, dass man eine normale Anzahl Toiletten plane. Sein Chef Michael O'Leary hatte bereits einmal laut darüber nachgedacht, keine Klos mehr anzubieten, um Platz im Flieger zu sparen.

Mehr zum Thema

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

ticker-ryanair

Ryanair: Sechs neue Marokko-Strecken an den deutschen Flughäfen Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln/Bonn und Nürnberg

ticker-ryanair

Gericht verurteilt randalierenden Passagier in Polen zu Geldstrafe

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin