Rückkehrer am Flughafen Heathrow: Der AIrport ist überlastet.

Rückschlag für Heathrow

Der Londoner Flughafen ist überlastet. Doch der Ausbau ist blockiert. Inzwischen auch vom Bürgermeister.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Boris Johnson ist nicht bekannt dafür, um den heißen Brei zu reden. Und so bezeichnet der Bürgermeister von London die geplante dritte Start-und Landebahn für den Flughafen Heathrow als potenzielle «Umweltkatastrophe». Eine solche Erweiterung sei für die Bewohner des Westens der Themsestadt «untolerierbar». Eine weitere Piste würde einen «massiven Anstieg der Anzahl von Jets über London bedeuten und inakzeptable Mengen an Verkehr und Abgasen über dem Westen der Stadt bringen» so Johnson gemäß der Zeitung The Independent. Die 2200 Meter lange Landebahn «wird nicht gebaut, solange ich Bürgermeister von London bin», so der Bürgermeister. Mit seinen Aussagen will der charismatische Politiker bei der Bevölkerung punkten. Im Mai stehen Wahlen in London an und der konservative Johnson und der linke Herausforderer Ken Livingstone liegen Kopf an Kopf. Die Lager für und gegen einen Ausbau sind ungefähr gleich groß. Eine Umfrage der Fernseh- und Radiogesellschaft BBC von Mitte März ergab, dass 49 Prozent eine Erhöhung der Kapazität in London befürworten und 46 Prozent sie ablehnen.

Vergangene Woche sagte jedoch der konservative Premierminister David Cameron, das Vereinigte Königreich müsse ein globales Drehkreuz für den Luftverkehr bleiben. «Ich bin nicht blind gegenüber dem Bedürfnis nach einer Erhöhung der Flughafen-Kapazität» sagte er. Er betonte aber auch, das Thema sei «kontrovers». Ursprünglich sprach er stets lediglich von einem Ausbau in Stansted und Gatwick. Dem Projekt hatte er zuerst einen Korb erteilt. Doch auf Druck der Wirtschaft scheint beim Premier nun offenbar zumindest ein Meinungsumschwung eingesetzt zu haben. Politische Beobachter halten es durchaus für möglich, dass die Stimmung ganz kippt.

Ein ganz neuer Flughafen

Londons Flughäfen laufen alle am Limit. Heathrow ist zu 99 Prozent ausgelastet. Und auch Luton, Stansted und Gatwick können nur schwer erweitert werden. Deshalb setzt Johnson auf sein Projekt des Thames Estuary Airport. An der Themsemündung soll ein ganz neuer Flughafen entstehen, der rund um die Uhr angeflogen werden kann. Bis zu 150 Millionen Passagiere pro Jahr soll er abfertigen können.

Mehr zum Thema

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Einsteigen in den A380: Bei British Airways wieder ganz normal.

Bald fliegen bei British Airways wieder alle Airbus A380

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Flughafen Amsterdam-Schiphol: gerade ziemlich viele Probleme.

«Schiphol hat es schon oft nicht geschafft, eine normale Arbeit abzuliefern»

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte er nun erstmal einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin