Entwurf eines C-Air-Jets: Auch das Corporate Design soll familienfreundlich sein.

Die Traumairline für Eltern

Bei jedem Schritt der Reise macht es C Air Familien einfacher. Leider gibt es die Airline noch nicht. Aber ihre Erfinder sehen eine große Nachfrage.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Kinderfreie Zonen in Flugzeugen? Als vor einigen Monaten zuerst Malaysia und nun kürzlich auch Air Asia ankündigten, solche einzuführen, reichten die Reaktionen von unendlicher Dankbarkeit bis zu blinder Wut. Kinderlose Reisende jubelten. Kein Geschrei, keine Tritte in den Rücken, kein Orangensaft auf den Schuhen. Viele Familien hingegen fühlten sich diskriminiert. Für das kalifornische Designbüro RKS war das eine Inspiration. «Familien sind einem auf Reisen oft ignorierte Gruppe von Passagieren», heißt es von der Agentur. Denn nicht nur für Mitreisende kann es anstrengend werden, wenn die Kinder unter dem Ausnahmezustand im Jet leiden. Auch für Familien ist es alles andere als ein Spaziergang. Dabei seien sie oft auch bereit, draufzuzahlen, wenn die Flugreise dadurch vom Terror zum entspannten Urlaubsanfang wird.

Daher entwarf RKS ein Konzept für eine Fluggesellschaft, die sich ausschließlich auf Familien einrichtet. Von den Reisevorbereitungen bis hin zum Flug selbst ist alles auf sie getrimmt. Spezielle Zeichen führen die Familie am Flughafen zu den Bereichen der Airline, nachdem sie mit einem speziellen Shuttlebus dorthin gebracht wurden. Für die Kinder gibt es Kioske, an denen sie sich Spielzeug für den Flug ausleihen können. Die Eltern können es aber natürlich auch kaufen, wenn sie wollen. Im Flugzeug dann treffen die Tritte dann die Knie der Eltern statt den vorne Sitzenden. Denn die Sitze sind einander zugewandt. Die Toiletten sind allesamt groß genug, dass man in ihnen auch Windeln wechseln kann, außerdem sollen isolierende Vorhänge um die jeweiligen Sitzplätze das Babygeschrei reduzieren. Selbst das Essen soll speziell auf die Bedürfnisse kleiner Reisender abgestimmt sein.

Spezielle Sitzformation

Die Designer sehen das Konzept als äußerst zukunftsträchtig an. Gerade in Zeiten, in denn die Fluglinien sich mehr und mehr auf Sondereinnahmen durch Gebühren oder speziellen Service verlassen müssen, sein eine Familienairline überfällig.

Klicken Sie sich oben in der Bildergalerie durch die Entwürfe von RKS oder sehen Sie hier im Video, wie man sich C Air vorstellt.

Mehr zum Thema

Schon der Anflug auf Paro, den internationalen Flughafen von Bhutan, ist spektakulär.

Bhutan bietet Exotik fernab vom Massentourimus

Jets von Lufthansa und Swiss: In den günstigsten Tarifen wird die Umbuchung teurer.

Lufthansa verdoppelt Umbuchungsgebühr bei günstigsten Tickets

Roboter im Arm: Frau mit Somnox-Gadget.

Roboter soll gegen Jetlag helfen

Hoch über den Lüften auch noch was über die Landschaft erfahren: Mit der neuen App «Flyover Country» ist das möglich.

App zeigt, über welche Landschaften man fliegt

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin