Entwurf eines C-Air-Jets: Auch das Corporate Design soll familienfreundlich sein.

Die Traumairline für Eltern

Bei jedem Schritt der Reise macht es C Air Familien einfacher. Leider gibt es die Airline noch nicht. Aber ihre Erfinder sehen eine große Nachfrage.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Kinderfreie Zonen in Flugzeugen? Als vor einigen Monaten zuerst Malaysia und nun kürzlich auch Air Asia ankündigten, solche einzuführen, reichten die Reaktionen von unendlicher Dankbarkeit bis zu blinder Wut. Kinderlose Reisende jubelten. Kein Geschrei, keine Tritte in den Rücken, kein Orangensaft auf den Schuhen. Viele Familien hingegen fühlten sich diskriminiert. Für das kalifornische Designbüro RKS war das eine Inspiration. «Familien sind einem auf Reisen oft ignorierte Gruppe von Passagieren», heißt es von der Agentur. Denn nicht nur für Mitreisende kann es anstrengend werden, wenn die Kinder unter dem Ausnahmezustand im Jet leiden. Auch für Familien ist es alles andere als ein Spaziergang. Dabei seien sie oft auch bereit, draufzuzahlen, wenn die Flugreise dadurch vom Terror zum entspannten Urlaubsanfang wird.

Daher entwarf RKS ein Konzept für eine Fluggesellschaft, die sich ausschließlich auf Familien einrichtet. Von den Reisevorbereitungen bis hin zum Flug selbst ist alles auf sie getrimmt. Spezielle Zeichen führen die Familie am Flughafen zu den Bereichen der Airline, nachdem sie mit einem speziellen Shuttlebus dorthin gebracht wurden. Für die Kinder gibt es Kioske, an denen sie sich Spielzeug für den Flug ausleihen können. Die Eltern können es aber natürlich auch kaufen, wenn sie wollen. Im Flugzeug dann treffen die Tritte dann die Knie der Eltern statt den vorne Sitzenden. Denn die Sitze sind einander zugewandt. Die Toiletten sind allesamt groß genug, dass man in ihnen auch Windeln wechseln kann, außerdem sollen isolierende Vorhänge um die jeweiligen Sitzplätze das Babygeschrei reduzieren. Selbst das Essen soll speziell auf die Bedürfnisse kleiner Reisender abgestimmt sein.

Spezielle Sitzformation

Die Designer sehen das Konzept als äußerst zukunftsträchtig an. Gerade in Zeiten, in denn die Fluglinien sich mehr und mehr auf Sondereinnahmen durch Gebühren oder speziellen Service verlassen müssen, sein eine Familienairline überfällig.

Klicken Sie sich oben in der Bildergalerie durch die Entwürfe von RKS oder sehen Sie hier im Video, wie man sich C Air vorstellt.

Mehr zum Thema

Schon der Anflug auf Paro, den internationalen Flughafen von Bhutan, ist spektakulär.

Bhutan bietet Exotik fernab vom Massentourimus

Jets von Lufthansa und Swiss: In den günstigsten Tarifen wird die Umbuchung teurer.

Lufthansa verdoppelt Umbuchungsgebühr bei günstigsten Tickets

Roboter im Arm: Frau mit Somnox-Gadget.

Roboter soll gegen Jetlag helfen

Hoch über den Lüften auch noch was über die Landschaft erfahren: Mit der neuen App «Flyover Country» ist das möglich.

App zeigt, über welche Landschaften man fliegt

Video

regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des Fluges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg