Defekte Scheibe bei Swiss-Airbus

Ein A340-300 der Schweizer Fluglinie musste nach Zürich zurückkehren, nachdem in der Windschutzscheibe Risse auftraten.

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Flug LX154 sollte die Passagiere am 24. Dezember von Zürich nach Mumbai bringen. Doch statt wie geplant um 22.45 Uhr Ortszeit in der indischen Wirtschaftsmetropole zu landen, fanden sich die Reisenden nach mehrerern Stunden Flug am frühen Vormittag wieder am Ausgangspunkt. Rund 162 Kilometer südöstlich von Istanbul bemerkten die Piloten in der Windschutzscheibe des Airbus A340-300 mit der Immatrikulation HB-JME Risse. Dies berichtet der Aviation Herald. Eine Sprecherin der Swiss bestätigte den Vorfall gegenüber aeroTELEGRAPH.

Die Crew beschloss daraufhin, zu wenden und nach Zürich zurückzukehren. In Zürich wurde eine Ersatzmaschine bereit gestellt. Der neue A340-300 mit der Immatrikulation HB-JMK brachte die 191 Passagiere mit rund sieben Stunden Verspätung nach Mumbai, wo sie am Weihnachtstag ankamen, wie die Swiss-Sprecherin erklärt. Was genau dazu führte, dass der Riss in der Scheibe entstand, stehe noch nicht fest. Die Swiss untersuche den Vorfall nun.

Bereits mehrere Fälle

Es ist bereits der dritte Zwischenfall mit einer geborstenen Cockpit-Scheibe bei einer Schweizer Fluggesellschaft innerhalb weniger Wochen. Ende Oktober musste ein Airbus A318 des Privatcharter-Anbieters Jet Aviation auf dem Flug von Hamburg nach Dubai in Rumänien notlanden, nachdem die Cockpit-Scheibe barst. Wenige Tage zuvor landete ein Airbus A321 von Swiss außerplanmässig in Frankfurt. Er war in Kopenhagen gestartet und hatte das Ziel Zürich. Dabei barst die äußere Schicht der Cockpit-Scheibe.

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