Airlander 10Rekordflugzeug mit Knackpo

Das längste Flugzeug der Welt wird schon bald zu Testflügen starten. Es lässt den Airbus A380 wie ein Zwerg aussehen. Das verhindert nicht, dass sich Internetnutzer über den Airlander lustig machen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Der Airlander 10 ist ein wahrer Koloss. Mit 92 Metern Länge und 42 Metern Breite ist er so groß wie ein Fußballfeld – und sichert sich damit auch den Titel des längsten Fluggeräts der Welt. Es ist eine Mischung aus Flugzeug, Helikopter und klassischem Luftschiff. Diese beeindruckenden Fakten verhindern jedoch nicht, dass sich bei einigen Fotos des Fluggeräts eine ziemlich deutliche Assoziation aufdrängt: Der Airlander 10 hat einen Knackpo.

Das hat auch die Internetgemeinde bemerkt. In den Sozialen Netzwerken wimmelt es nur so von hämischen Tweets und Beiträgen.

Bei all dem Spott: Der Airlander ist ein ernstzunehmendes Fluggerät. Zwar machen Heliumtanks den größten Teil seines Volumens aus. Nur 10 Tonnen Fracht und 48 Passagiere hätten derzeit Platz an Bord. Außerdem ist er deutlich langsamer als heutige Flugzeuge und schafft es nur auf rund 150 Kilometer pro Stunde. Doch das Fluggerät kann einiges, was Flugzeuge und Helikopter wohl nie erreichen werden.

Bis zu drei Wochen in der Luft

Der Airlander kann dank seiner riesigen Tanks bis zu drei Wochen in der Luft bleiben. Das macht ihn nicht nur als Frachter für lange Strecken attraktiv, sondern ist auch für Such- oder Spionagezwecke interessant. Außerdem ist er deutlich umweltfreundlicher als Helikopter oder Flugzeuge. Die Hersteller von Hybrid Air Vehicles preisen das Gerät aber auch als Flugzeug für exklusive Erlebnisse wie Abendessen über den Wolken oder Safaris an.

Finanziert wurde der Flieger per Crowdfunding. Mitfinanziert haben es unter anderem die britische Regierung und Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson, der Pilot und selber Luftfahrtunternehmer ist. Die Testflüge über Großbritannien sollen im März beginnen. Zunächst soll der Airlander nicht höher als 1200 Meter fliegen. Eigentlich könnte er aber bis zu einer Höhe von rund 6000 Metern aufsteigen. Verlaufen die Testflüge erfolgreich, will Hybrid Air Vehicles mit der  kommerziellen Produktion beginnen. Und: die Hersteller denken bereits über eine neue Version nach – die soll dann sogar bis zu 1000 Tonnen Fracht transportieren können.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mehr Bilder und ein Video des Airlanders.

Mehr zum Thema

Airlander 50: Soll große Fracht transportieren.

Airlander-Luftschiff soll bis 2033 noch größer werden

Airlander 10 in den Farben von Air Nostrum: Soll ab 2026 in Spanien unterwegs sein.

Air Nostrum beschafft sich zehn Luftschiffe

Wenn brandneue Flugzeumodelle abstürzen

Wenn brandneue Flugzeumodelle abstürzen

Die Airlander 10 in der Luft.

Airlander soll bis zu 100 Passagiere luxuriös befördern

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies