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Crash von Metrojet/KogalymaviaRätselraten um Absturzursache

Nach dem Absturz in Ägypten behauptet die Terrororganisation Islamischer Staat IS, den Flieger abgeschossen zu haben. Von den Behörden wird das dementiert. Die Airline Metrojet/Kogalymavia steht in der Kritik.

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Weniger als 12 Stunden sind vergangen, seit der Airbus A321 von Metrojet/Kogalymavia in Ägypten abstürzte. Dennoch haben Spekulationen über die Absturzursache längst begonnen. Von den Behörden hieß es schon kurz nach dem Unglück, dass das Unglück technische Ursachen habe. Der Pilot, so meldeten Medien, hätte einen Notruf abgesandt und um Landeerlaubnis an einem nahen Flughafen gebeten. Einen terroristischen Akt schloss man aus. Später aber wurde davon nicht mehr geredet.

Umso verwirrender ist die Meldung, die der ägyptische Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet. «Die Kämpfer des Islamischen Staats haben es geschafft, ein russisches Flugzeug  über der Sinai-Provinz abzuschießen», heißt es in einer Nachricht. Auch dies ist einfach ein weiteres Gerücht und unbestätigt. «Es gibt keine Hinweise, die dies stützen würden», so der russische Transportminister Maxim Sokolow.

Metrojet/Kogalymavia in der Kritik

Die Behörden bleiben bei ihren Aussagen. Die Nachrichtenagentur Reuters will von einem Mitarbeiter der Rettungskräfte erfahren haben, dass das Flugzeug quasi vertikal in den Boden gestürzt sei und dann Feuer gefangen habe. Die Piloten hätten Probleme mit den Triebwerken sogar mit den Technikern besprochen. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, hatte die russische Transportbehörde Rostransnadzor im Jahr 2014 Sicherheitsmängel bei der Fluggesellschaft Metrojet/Kogalymavia festgestellt. Eigentlich hatte die Airline diese aber behoben.

Metrojet/Kogalymavia selbst lässt seit dem Absturz kaum etwas von sich hören und erntet dafür heftige Kritik. Laut der Nachrichtenagentur AFP geht bei der Fluggesellschaft niemand ans Telefon, am Flughafen St. Petersburg, wo die Angehörigen der Absturzopfer sich versammelten, ist kein Vertreter der Airline anwesend.

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