Antonow An-148: Basis für das iranische Modell Iran-158.

Rätsel um iranischen Flieger gelöst

Der Iran versucht, sich als Luftfahrt-Großmacht zu präsentieren. Und spricht von einem Bau der Antonow 158.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit einigen Monaten absolviert der ukrainische Flugzeugbauer Antonow im Iran Testflüge. Sie sollen zeigen, wie geeignet der Typ An-158 für gebirgige Regionen ist. Nun gab Manouchehr Manteqi von der Luftfahrtabteilung des Verteidigungsministeriums bekannt, dass die Probeflüge erfolgreich gewesen seien. «Studien zeigten, dass die Antonow AN-158 für Irans klimatische Verhältnisse gemacht ist», sagte er gemäß dem Staatssender Press TV bei einer feierlichen Zeremonie am Sonntag (2. Oktober). Zudem gab er bekannt, dass Präsident Mahmoud Ahmadinejad die Strategie der Iranischen Luftfahrt-Organisation abgesegnet hat, das Land zu einem «Aviatik-Drehkreuz» zu machen.

Damit scheint ein Rätsel zumindest halbwegs gelöst, das seit einigen Wochen in Aviatikkreisen für Diskussionsstoff sorgt. Manteqi hatte in September gemäß der Nachrichtenagentur Fars das «erste Passagierflugzeug ganz aus iranischer Produktion» angekündigt. Damals sagte er, der Flieger werde rund 100 Passagiere transportieren können. Mehr Details um den geheimnisvollen neuen Flieger nannte er aber nicht. Die offiziellen Verlautbarungen sind auch dieses Mal wieder völlig unklar. Doch es scheint zumindest so, dass der Iran auch die Antonow 158 in Lizenz herstellen möchte. Diese Maschine besitzt offiziell 99 Sitzplätze. Bereits jetzt baut die iranische Luftfahrtindustrie den Iran-140, eine linzenzierte Kopie auf Basis der Antonow 140. Davon sollen nun sechs Stück exportiert werden.

Nur eine Show?

Vielleicht war aber auch alles bloß eine große Marketingshow. Der Nachrichtenagentur Isna zufolge ist die Antonow AN-158 unter Beteiligung und Zusammenarbeit Irans und der Flugzeugbaugesellschaft Antonow hergestellt worden. Der Mullah-Staat will sich seit einiger Zeit als Macht in der Luftfahrtindustrie präsentieren- wohl auch, um zu zeigen, dass ihm die Sanktionen der USA und Europas nichts anhaben können, welche auch Flugzeuge und Flugzeugteile betreffen.

Mehr zum Thema

Zerstörtes Wrack der Antonov An-124 in Tripolis: Der Transporter ist für Libyan Arab Air Cargo geflogen.

Riesenfrachter bei Gefechten zerstört

Die Entwicklung der Antonov An-124 begann in den Siebzigerjahren. Ursprünglich ging es darum, einen großen Transporter für die sowjetische Armee zu bauen.

Russland will selbst Antonov An-124 bauen

An-225 mit Raumfähre: Keine Teile mehr aus Russland für Antonov.

Antonov kann keine Flugzeuge mehr bauen

Von der Antonov An-225 wurde nur ein Stück gebaut.

Chinesen kaufen Rechte am Giganten der Lüfte

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack