Heckflosse von Al Maha: Qatar-Logo in grün.

Qatar lanciert Al Maha Airways

Die Golfairline expandiert ins Nachbarland. Qatars saudiarabische Tochter startet im Herbst mit zehn Jets. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ein Chef ist schon bestimmt. Und auch die Flotte ist schon festgelegt. Al Maha Airways werde zu Beginn zehn Flugzeuge von Airbus besitzen, erklärte Qatar-Chef Akbar Al Baker diese Woche am Rand der Bahrain Air Show. Danach würden jedes Jahr 10 bis 15 weitere hinzukommen. Am Ende soll die neue saudiarabische Tochter einen Flugzeugpark von fünfzig Fliegern haben, so Al Baker gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Die Flugzeuge braucht Al Maha nicht erst zu ordern. «Wir müssen nichts kaufen», erklärt Al Baker. Schließlich habe Qatar riesige offene Bestellungen. Die Golfairline orderte Ende 2011 36 A320neo und 14 A321neo. Diese werden dann vor allem an Al Maha gehen. Bis zur Auslieferung werde man vorübergehend Flieger leasen, so Al Baker.

Saudi Arabien ist unterversorgt

Al Maha wird in einem ersten Schritt Großstädte in Saudi Arabien bedienen. Später wird sie gemäß den Plänen von Qatar auch kleinere Ziele und am Ende regionale Destinationen anfliegen. Vielleicht noch diesen Sommer, spätestens im Herbst soll es losgehen, erklärte Al Baker. Die Verbundenheit mit der Muttergesellschaft wird bei der neuen Fluglinie übers Logo ausgedrückt. Es wird das von Qatar sein, aber grün eingefärbt. Grün ist die Nationalfarbe Saudi Arabiens.

Saudi-Arabien gilt in Sachen Flugverbindungen als unterversorgt. Deshalb öffnete die Regierung den Markt letztes Jahr für ausländische Anbieter. Sie sollen die beiden inländischen Fluggesellschaften Saudia und National Air Services ergänzen, die derzeit als einzige Flüge zwischen den 27 Flughäfen Saudi Arabiens anbieten.Neben Qatar erhielt auch Gulf Air eine Lizenz, ohne aber bislang einen Starttermin zu nennen. Und auch eine neue nationale Anbieterin ist am Entstehen. Saudi Gulf Airlines gehört der Al-Qahtani Aviation Company. Sie orderte diese Woche 16 Bombardier C-Series.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg