Flieger von Qatar: Bald auch C-Series in der Flotte?

RegionalstreckenQatar guckt sich C-Series für Indien an

Hoffnung für Bombardier: Sollte Qatar Airways wie geplant eine Fluggesellschaft in Indien gründen, käme die C-Series dafür in Frage.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Pläne gibt es schon seit einiger Zeit: Qatar Airways zieht es in den indischen Markt. Wie Chef Akbar Al Baker bei der Luftfahrtmesse Paris Air Show in Le Bourget verlauten ließ, läuft bei dem Vorhaben alles nach Plan. Man habe nun die Rechte, das Unternehmen zu gründen, wenn man soweit sei. Wann genau das sein wird, verriet er allerdings nicht.

Mit der indischen Fluggesellschaft will Qatar dann auch regionale Ziele innerhalb des Landes bedienen. Und das könnte einem Flugzeugbauer besonders helfen: Al Baker brachte in dem Zusammenhang die Bombardier C-Series wieder ins Spiel. Für Flughäfen  mit kurzen Pisten käme neben Turbopropfliegern von ATR oder Bombardier auch der neue Jet in Frage, so der Vorstandsvorsitzende laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

«Mehrere Gespräche»

«Wir hatten mehrere Gespräche mit Akbar und er guckt sich das Programm genau an», sagt denn auch Bombardiers Zivilflugzeugchef Fred Cromer laut Bloomberg. Das Interesse sei gestiegen, nachdem der Qatar-Chef das Flugzeug erstmals bei der Paris Air Show vor zwei Jahren live gesehen habe. Sollte Bombardier bei Qatars Indien-Airline zum Zug kommen, könnte es sich um eine große Order handeln: Die indische Fluggesellschaft soll bis zu 100 Flugzeuge bekommen, kündigte Al Baker im März an.

Nicht nur Bombardier könnte durch Qatars Indien-Pläne aber lukrative Orders an Land ziehen. Wie Al Baker weiter sagte, könnte das auch Auswirkungen darauf haben, ob er aus Kaufrechten für 30 Boeing 737 Max feste Bestellungen macht. 20 von 60 im letzten Jahr gesicherten Optionen hat Qatar nun festgezurrt.

Auch Meridiana hat Auswirkungen

Wie es mit den restlichen aussieht, hänge zum einen von Indien ab, aber auch davon, wie es mit Meridiana weitergeht. Qatar Airways will 49 Prozent der italienischen Fluglinie kaufen. Wenn der Deal, der bei der Luftfahrtmesse in Farnborough im vergangenen Jahr angekündigt wurde, in trockenen Tüchern ist, könnten einige der Jets für die Italiener bestimmt sein.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Odyssey Airlines: Soll doch noch Wirklichkeit werden.

Airbus' lebendigste Karteileiche heißt Odyssey Airlines

Air Canada stockt Order für Airbus A220 um 15 Exemplare auf

Air Canada stockt Order für Airbus A220 um 15 Exemplare auf

Iraqi Airways (Irak)

Der erste Airbus A220 von Iraqi Airways ist fast fertig

A220 von Jetblue: Die Bemalung ist Programm.

Jetblue präsentiert ersten Airbus A220

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier