Auch weitere Flugzeuge von Qatar Airways sollen künftig eine solche Spezialbemalung erhalten.

Strategiechef erklärtQatar Airways will kurz vor der WM ab Düsseldorf starten

Die Airline aus Katar verschiebt den Start in Düsseldorf - bis kurz vor die Fußball-WM. Wie Qatar Airways den Betrieb für das Turnier umstellt, erklärt der Strategiechef der Fluglinie.

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Eigentlich wollte Qatar Airways im Juni Flüge zwischen Düsseldorf und Doha aufnehmen. Doch daraus wurde nichts. Im Gespräch mit aeroTELEGRAPH sagt Thierry Antinori, Strategiechef der Airline, man habe noch «einige operative Themen» klären müssen. Nun plane man den Start in Düsseldorf «wahrscheinlich im November, vor der Fußball-WM».

Obwohl die Airline aus Katar in Deutschland auch den Flughafen Hamburg weiter im Auge hat, ist dort vorerst kein Betrieb geplant. Dafür wird Qatar Airways die Frequenz in Frankfurt am dem 1. Juli auf drei tägliche Flüge erhöhen. Auch in Berlin ist ein Anstieg geplant - auf zehn wöchentliche Flüge ab dem 12. August und auf elf ab dem 6. September.

Gruppenphase als größte Herausforderung

Der Fokus der Fluglinie liegt aktuell auf der Fußball-WM, die vom 21. November bis zum 18. Dezember in Katar stattfindet. Zur Herausforderung werden für sie dabei besonders die ersten zwölf Tage, in denen die Gruppenphase mit jeweils vier Spielen pro Tag stattfindet.

«In dieser Zeit wird es deutlich mehr Punkt-zu-Punkt- und weniger Anschlussflüge geben», erklärt Antinori. Qatar Airways glättet ihren Flugplan dann so, dass es anstatt zwei großer Verkehrsspitzen am Tag eine gleichmäßigere Verteilung gibt. «Und wir werden gewisse Strecken temporär einstellen oder reduzieren.»

Aufstockung nach Madrid und São Paulo

So werde man Ziele wie Cebu auf den Philippinen oder Lusaka in Sambia in dieser Zeit nicht bedienen. «Und Destinationen wie die Malediven oder Sri Lanka werden nur zwei statt vier Mal täglich angeflogen», sagt der Manager, der früher auch für Air France, Lufthansa und Emirates tätig war. «Die Maschinen, die wir dabei einsparen, werden wir nutzen, um beispielsweise fünf Mal pro Tag nach Madrid zu fliegen, statt im Moment nur zwei Mal.» São Paulo werde man vier Mal statt zwei Mal pro Tag ansteuern, während Partner Latam Fans aus anderen südamerikanischen Ländern zum brasilianischen Drehkreuz bringt.

Weiterhin wird die Airline einen Teil der Flotte bereit halten, um in der K.O.-Runde der WM flexibel Charterflüge aus den Ländern anbieten zu können, die im Turnier weiterkommen. Zudem wird sie sogenannte Match-Day-Shuttle-Flüge anbieten, die aus Nachbarländern, in denen auch Gäste unterkommen, am Spieltag hin- und gleich wieder zurück fliegen.

Airbus A380 auch für 2023 eingeplant

Ihre Airbus A380 wird die Fluglinie auch nach der WM noch einsetzen. Wann man die Superjumbos stilllegen werde, habe man noch nicht entschieden, so Antinori. «Es hängt von der Lieferung anderer neuer Flugzeuge ab.» Qatar Airways streitet einerseits mit Airbus über A350 und wartet andererseits auf Boeing 787-9 und Boeing 777X. Sicher sei aber: «2023 werden die A380 weiterhin fliegen», so der Manager. «Allerdings nicht nach Deutschland.»

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guayaquil airbus a350 iberia
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Stefan Eiselin
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