Qatar Airways: Ho Chi Minh City - Pnomh Penh, 212 Kilometer

Disput über A350Airbus und Qatar Airways reden wieder miteinander

Die Fronten im Streit um die Oberflächenbeschichtung des Airbus A350 waren zuletzt verhärtet. Doch spricht der Flugzeugbauer von einer Annäherung an Qatar Airways.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Eigentlich ist es keine Meldung wert, wenn der Chef eines Flugzeugbauers mit dem Flugzeug unterwegs ist. Doch in diesem Fall ist es etwas wirklich Besonderes. Denn Airbus-Chef Guillaume Faury flog zur Jahresversammlung des Airline-Dachverbandes Iata nach Doha – mit Qatar Airways.

Besonders ist das, weil sich Airbus und die Golfairline derzeit in einem heftigen Rechtsstreit um Probleme mit der Oberflächenbeschichtung des Airbus A350 befinden. Den Streit tragen sie mitunter auch in der Öffentlichkeit aus. Doch offenbar sind die Fronten nicht mehr ganz so verhärtet wie noch vor ein paar Wochen.

«Natürlich bin ich frustriert»

Man befinde sich in diesen zwei Tagen wie zwischen zwei Klammern. «Die ganze Branche wurde hierher eingeladen und dafür sind wir auch dankbar», so Faury  zu Journalisten am Rande der Veranstaltung in der katarischen Hauptstadt Doha. «Wir befinden uns in Diskussionen», so der Airbus-Che weiter. «Wir führen nicht nur den Rechtsstreit, sondern versuchen auch als Unternehmen gemeinsam eine Lösung zu finden.»

Er sei sehr interessiert daran, diesen Disput mit Qatar Airways zu lösen. «Aber das braucht Zeit», so Faury. «Natürlich bin ich frustriert, in dieser Situation zu sein. Niemand möchte mit seinem Kunden in einer solchen Situation stecken. Deshalb versuchen wir, eine Lösung zu finden.» Und: Man arbeite natürlich auch weiterhin auf verschiedenen Ebenen zusammen. Denn immerhin fliegen weiterhin Airbus-Flugzeuge für Qatar Airways.

Verfahren und Unterverfahren

Zuletzt hatte es nicht danach ausgesehen, dass die beiden Unternehmen irgendwie wieder zusammenfinden. Der Ton beider Seiten wurde immer schärfer. Dabei hatte es eigentlich harmlos begonnen. Im Januar 2021 wurde ein Airbus A350 von Qatar Airways in Irland für eine Sonderlackierung zur WM vorbereitet. Zum Vorschein kamen nach dem Abtragen des alten Farbkleides Schäden bei der Oberflächenbeschichtung.

Ein rein kosmetisches Problem, versicherte Airbus. Qatar Airways sah das anders. Die Airline erklärte öffentlich, dass kein genügender Blitzschutz mehr bestehe. Die katarische Luftfahrtbehörde verhängte schließlich sogar ein Grounding für 21 A350 der Nationalairline. Airbus erklärt weiterhin: Das Grounding ist nicht gerechtfertigt, die Sicherheit ist nicht beeinträchtig, das Problem kosmetisch. Inzwischen wird der Fall inklusive Unterverfahren vor einem Gericht in London verhandelt.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Qatar Airways: Ein Jet dieses Typs wird nun umlackiert.

A350 macht Umweg auf Weg zur WM-Lackierung

Bild aus harmonischeren Tagen: Der erste Airbus A350-1000 für Qatar Airways im Jahr 2019.

Airbus bezichtigt Qatar Airways der Falschdarstellung

Airbus A321 Neo von Qatar Airways: Sind Boeing 737 Max eine geeignete Alternative? Airbus sagt: Ja.

Airbus kündigt Vertrag über 50 A321 Neo mit Qatar Airways

Boeing 787-8

Was ist 2025 in der Luftfahrt passiert?

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack