Flieger von Qatar Airways: Engere Zusammenarbeit mit Iberia.

Dreamliner, Boeing 777, 737 MaxQatar Airways möchte 60 Boeing 737 Max kaufen

Die Golfairline beglückt den US-Flugzeugbauer mit einem 12-Miliarden-Auftrag. Qatar Airways kauft 30 Dreamliner und 10 Boeing 777. Sie möchte aber auch 60 737 Max - und setzt so Airbus weiter unter Druck.

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Katar hält sein Wort. Qatar Airways bestellt 30 Boeing 787-9 Dreamliner und 10 Boeing 777-300-ER. Die Bestellung beim amerikanischen Flugzeugbauer hat einen Wert nach Listenpreisen von 11,7 Milliarden Dollar. Allerdings sind bei derartigen Orders hohe Rabatte an der Tagesordnung.

Mit der Bestellung löste Qatar ein Versprechen an die USA ein. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte kürzlich den Verkauf von 36 Kampfjets vom Typ F-15 Strike Eagle an das Emirat Katar genehmigt. Der Antrag von 2013 war zuvor jahrelang blockiert worden. Kritik an Katars Israel-feindlicher und Hamas-freundlicher Haltung war der Grund dafür.

Absichtserklärung für 737 Max 8

Die US-Regierung sicherte sich nun mit der Genehmigung des Kampfjets-Verkaufs zum einen Verbündete am Persischen Golf. Und dazu noch eine Order bei einem wichtigen amerikanischen Arbeitgeber. Die staatliche Qatar Airways hatte nämlich im Falle des Okays der US-Regierung eine Großbestellung beim Flugzeugbauer Boeing in Aussicht gestellt.

Doch mit der Order verkündete Qatar Airways auch eine Überraschung. Die Airline erhöht gleichzeitig den Druck auf den europäischen Boeing-Konkurrenten Airbus. Denn zusätzlich zu der Langstrecken-Order unterzeichnete die Fluggesellschaft eine Absichtserklärung zum Kauf von bis zu 60 Boeing 737 Max 8 – dem Konkurrenten von Airbus‘ neuem Mittelstreckenjet A320 Neo.

Drohung wird realistischer

Qatar Airways hätte eigentlich Erstkunde des A320 Neo werden sollen. Doch wegen Problemen mit den Triebwerken von Pratt & Whitney verweigerte die Airline die Annahme des ersten Jets und machte so Lufthansa zur Erstkundin. In der Folge beschwerte Qatar-Chef Akbar Al Baker sich mehrfach öffentlich über die Probleme mit dem neuen Airbus-Jet und drohte damit, zu Boeing zu wechseln. Die Drohung wird mit der Absichtserklärung nun deutlich realistischer.

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