Akbar Al Baker: «Keine Einbahnstrasse»

Wankelmütiger Qatar-Airways-Chef

Er will, er will nicht, er will. Akbar Al Baker verwirrt mit seinen Aussagen zu einem Allianzbeitritt. Nun zieht er gleich alle drei Bündnisse in Betracht.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Bei Oneworld dürfte man sich nicht unbedingt über die Äußerungen von Akbar Al Baker gefreut haben. Er sei offen für jede Allianz, erklärte der Chef von Qatar Airways gemäß der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg. Seine Worte kommen nach Tagen von wilden Spekulationen über einen möglichen Beitritt der Airline zur Allianz Oneworld. Für den 8. Oktober hat das Luftfahrtbündnis die Medien eingeladen, weil es eine signifikante Veränderung bei den Mitgliedern bekannt geben will. Da zuvor bereits mehrere Vertreter der Allianz Qatar als ein Wunschmitglied genannt hatten, kochte es in der Gerüchteküche hoch. Es sei so gut wie sicher, dass Qatar nun dazu stößt.

Doch Al Baker sah das anders: «Nein, wir haben keine solchen Pläne. Das sind alles nur Gerüchte», wiegelte er ab. Es schien, als würde somit immer noch keiner der drei großen Fluggesellschaften vom Golf bereit sein für ein Bündnis. Bei Emirates glaubt man jedenfalls grundsätzlich nicht an das Konzept. Ein Beitritt würde das eigene Unternehmen nur schwächen, glaubt Chef Tim Clark. Etihad formt sich durch zahlreiche Beteiligungen und Code-Share-Abkommen sein eigenes kleines Netz. Allianzen werden da überflüssig.

Attraktiver Partner

Doch Al Baker macht den Allianzen nun wieder Hoffnung, wenngleich nicht nur Oneworld ein Kandidat wäre, scheint es. Man schaue sich sämtliche Zusammenschlüsse an, heißt es. Schließlich sei so etwas keine Einbahnstraße. Wenn der Beitritt das eigene Wachstum aufhalte, mache er keinen Sinn. Und das ist derzeit eindrücklich. Momentan fliegt Qatar mit 111 Fliegern an 118 Destinationen. Doch die Zahl der ausstehenden Bestellungen ist enorm. Qatar-Orders für 250 Jets im Wert von 50 Milliarden Dollar stehen noch in den Büchern der Hersteller. Allein in den nächsten sechs Monaten will die Airline sechs neue Destinationen ins Streckennetz aufnehmen.

Mehr zum Thema

qatar airways boeing 737 max 8

Qatar Airways beendet das Kapitel Boeing 737 Max

ticker-qatar-airways

Qatar Airways kürzt vorübergehend nach Düsseldorf, Wien und Zürich

airbus a350 1000 qatar airways ali al khater ceo

Qatar Airways hat überraschend einen neuen Chef

ticker-qatar-airways

Qatar Airways baut Winterangebot deutlich aus

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack