Boeing 737 Max in den Farben von Qatar Airways: Vorerst bleibt es bei der Skizze.

Vertrag abgelaufenQatar Airways bekommt vorerst doch keine Boeing 737 Max

Airbus will der Golfairline keine A321 Neo mehr verkaufen, sie bestellt als Ersatz Boeing 737 Max. So sah es bisher aus. Nun gibt es eine überraschende Wende.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Dass Qatar Airways Erstkundin für den neuen Frachter Boeing 777-8 F wird, hatte die Branche erwartet. Dass die Airline aus Katar auch eine Absichtserklärung für 25 Boeing 737 Max 10 unterzeichnete und sich weitere 25 Optionen sicherte, kam überraschender. Der Deal Ende Januar geschah, nachdem Airbus zuvor im Streit vom den A350 auch einen Vertrag über 50 A321 Neo mit Qatar Airways gekündigt hatte.

Mitte Februar sah es zuerst aus, als dürfe Airbus die für Qatar Airways vorgesehenen A321 Neo doch nicht bei anderen Kunden zu platzieren. Im April gab ein Gericht dem Hersteller aber schließlich grünes Licht dafür. Der Richter verwies darauf, dass Qatar Airways in der Lage sei, sich alternativ Flugzeuge zu beschaffen.

Nicht mehr gültig

Qatar Airways erklärte noch Mitte Juni, man werde die Boeing 737 bei einer Tochtergesellschaft betreiben. Und Chef Akbar Al Baker erklärte, man werde aus der Absichtserklärung definitiv eine feste Order machen. Doch daraus wird nichts.

Airbus erklärte laut der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Donnerstag (7. Juli) veröffentlichten Gerichtsdokument, Qatar Airways habe mitgeteilt, dass die vorläufige Vereinbarung über den Kauf von bis zu 50 Boeing 737 Max Jets nicht mehr gültig sei.

Prozessbeginn im Juni 2023

Airbus hatte zuvor im Rahmen des Rechtsstreits eine Kopie der 737-Max-Vereinbarung verlangt. Qatar Airways hatte diese zuvor selber zur Sprache gebracht, als es um deren Antrag auf Entschädigung für Schäden an A350 ging. Die Airline lehnte das Ansinnen des europäischen Herstellers jedoch mit der Begründung ab, der Max-Vertrag sei «abgelaufen», so Airbus in dem Dokument.

Sowohl Qatar Airways als auch Boeing äußerten sich auf Anfrage von Reuters nicht. Im Streit um den A350 geht es um Schäden an der Oberflächenbeschichtung von Jets von Qatar Airways und um die Frage, ob die Schäden auch die Sicherheit der Flieger beinträchtigen. Einigen sich die Parteien nicht zuvor, soll im Juni 2023 der Prozess beginnen.

Mehr zum Thema

Qatar Airways: Ho Chi Minh City - Pnomh Penh, 212 Kilometer

Airbus und Qatar Airways reden wieder miteinander

Boeing 777-8 F: Qatar Airways ist Erstkundin.

Qatar Airways bestellt Boeing 777X-Frachter und will 737 Max

Airbus A350 von Qatar Airways: Ein Jet dieses Typs wird nun umlackiert.

Gericht lässt Qatar Airways mit Beschwerde gegen Airbus abblitzen

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack