Blaues Licht an den Decken soll den Eindruck von mehr Höhe vermitteln.

Wohlfühlfaktor für mehr Passagiere

Neben billigen Tarifen und guten Service sollen nun auch Lichteffekte, Duft und andere Wohlfühlextras die Passagiere wieder zu Qantas locken.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Fluglinien der Welt suchen nach neuen Waffen, mit denen sie um die Passagiere ringen. Und sie scheinen sie gefunden zu haben: Wohlfühlatmosphäre heisst das neue Zauberwort. Boeing hat seine neuen Kabinen für die Boeing B737 genau darauf ausgerichtet. Lichteffekte, weniger Lärm und sogar Düfte setzt man ein, um die Reisenden zu umgarnen. Auch Qantas hofft nun darauf, mit den neuen Tricks wieder mehr Passagiere für sich zu gewinnen. Die Airline erwartet nun die Lieferung der ersten von zwanzig 737's mit dem neuen Interieur.

Kundenbeauftragte Alison Webster von Qantas nannte die Reduktion an Stresspunkten als einen der Schlüsselfaktoren der neuen Strategie der Airline, mit der man für Reisende wieder attraktiver werden will. Zuletzt hatte die größte australische Fluggesellschaft stark mit der großen Konkurrenz durch Billigflieger und hohen Kosten zu kämpfen. Laut Konzernchef Alan Joyce war die Kostenbasis der Fluggesellschaft rund 20 Prozent höher als die einiger Konkurrenten. Daher hat Qantas eine große Restrukturierung geplant. Internationale Routen werden gestrichen, neue Märkte anvisiert, Personal entlassen - und man will die Kunden wieder zufriedener stellen.

Eindruck von mehr Platz

Auch, wenn das nur ein Bruchteil des großen Turnaround-Plans ist: Kundenbindung durch Komfort und sinnliche Elemente ist etwas, das viele Fluggesellschaften angehen. SO gab zuletzt auch British Airways bekannt, bald mit einem speziellen Duft die Passagiere an sich zu binden (aeroTELEGRAPH berichtete). Die Flugzeugbauer stellen sich darauf ein. Der Schlüssel ist, so Boeing, dass die Passagiere nicht das Gefühl haben, in einer kleinen Kabine eingeschlossen zu sein. LED-Lampensysteme mit einer großen Farbpalette sollen dabei helfen. Wenn man etwa die Decken in himmelblau anleuchtet, hätten, so Studien des Flugzeugbauers, das Ergebnis, dass die Passagiere sich freier fühlen. Einerseits gehe die Himmelsfarbe gut einher mit dem Gefühl des Fliegens, andererseits würde es den Eindruck höherer Decken erwecken.

Die Fenster der neuen Kabinen sind zwar nicht wirklich größer als in den bisherigen Versionen, erwecken aber durch ein neues Design den Eindruck - eine weitere Möglichkeit, den Passagieren eine angenehmere Atmosphäre zu bieten. Aber auch physisch soll es nach oben hin weniger eng werden: So haben etwa die Passagiere in den beiden Gangsitzen mehr Platz.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas warnt vor längeren Project-Sunrise-Flügen ohne Midway

ticker-qantas

Qantas startet 2028 Nonstopflüge von Sydney nach New York

ticker-qantas

Qantas eröffnet Technologiezentrum in Adelaide

ticker-qantas

Los Angeles Rams und San Francisco 49ers: Qantas fliegt NFL-Teams mit Airbus A380 nach Melbourne

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier