RedQ: Qantas' neue Luxustochter?

Die größte australische Airline zieht es nach China. Fünf neue Töchter sollen helfen, den Wachstumsmarkt zu bedienen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sechszig mal größer ist der Reisemarkt in China als der in Australien. Und auch im restlichen Asien wächst der Markt rasant. Davon will die australische Airline Qantas nun profitieren. Sie plant gleich fünf neue Einheiten, die den Wachstumsmarkt bedienen sollen. Gemäß Konzernchef Alan Joyce sollen den Anfang ein Premium- und ein Billiganbieter machen. Die Luxus-Airline soll in Südostasien angesiedelt sein, der Low-Cost-Anbieter in Japan. Schon im nächsten Jahr sollen sie an den Start gehen.

Nun ist auch bereits der mögliche Name der neuen Premium-Airline durchgesickert. RedQ werde sie sehr wahrscheinlich heißen, berichtet der Sydney Morning Herald. Qantas habe Anträge zum Schutz der Markennamen RedQ, RedQ Executive Express, RedSky und OneAsia eingereicht. Red - also rot - ist dabei die Verbindung zur Mutter.

Restrukturierung

Das Potenzial, das in den asiatischen Märkten liege, sei riesig, so Joyce. Sowohl Premium- als auch Low-Cost-Flüge nach China und andere Städte in Asien seien essenziell für Qantas. Nur so könne man mit dem Übersee-Geschäft wieder nachhaltig Gewinn erzielen. Rund 207 Millionen Dollar Verlust pro Jahr fahren die Langstrecken der Airline bisher ein. Der Grund: Asiatische und arabische Anbieter machen es Qantas mit billigen Flugangeboten gerade nach Europa schwer (aeroTELEGRAPH berichtete).

Erst kürzlich gab Qantas bekannt, einen Teil der internationalen Strecken zu streichen. Gleichzeitig gab man bekannt, von den wachsenden Märkten in Asien profitieren zu wollen. Man habe erkannt, dass die in Singapur angesiedelte Low-Cost-Tochter Jetstar mit ihren Flugangeboten nach China das Wachstum in dem wichtigen Markt essenziell vorantreibe. Acht Destinationen in der Volksrepublik fliegt Jetstar derzeit an. Aus diesem Grund soll auch die Vietnam-Einheit mehr Flüge dorthin anbieten. Die Mutter-Airline fliegt derzeit nach Schanghai und Hongkong.

Zusammen mit JAL und Mitsubishi

Wo genau man die neue Premium-Fluggesellschaft ansiedeln will, hat Qantas noch nicht entschieden. Zur Auswahl stehen Singapur und Kuala Lumpur. Singapur habe den Vorteil von mehr Geschäftsreisenden, während in Kuala Lumpur weniger Wettbewerb herrsche - und gute Möglichkeiten zur Kooperation etwa mit Malaysian Airlines oder AirAsia. Für den neuen Billigflieger in Japan arbeitet Qantas mit Japan Airlines zusammen. JAL und der japanische Konzern Mitsubishi sollen Miteigentümer der neuen Tochter sein, wie Qantas nun bestätigte. Das ist auch für die japanische Airline ein Schritt, um wieder aus den roten Zahlen zu kommen. Im vergangenen Jahr meldete die einstige Staatsfluglinie Insolvenz an. Die Folge waren ein radikaler Stellenabbau und weniger Routen. (aeroTELEGRAPH berichtete).

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Passagier beißt Crewmitglied - Qantas-Flug muss in Tahiti landen

ticker-qantas

Qantas baut Flüge zwischen Rom und Perth deutlich aus

ticker-qantas

Qantas kürzt erneut Kapazitäten wegen hoher Treibstoffkosten

ticker-qantas

Qantas erzielt Multimillionen-Vergleich in Streit um Corona-Fluggutschriften

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies