Die australische Fluggesellschaft hat einen Sammelklage-Streit über während der Pandemie ausgestellte Flugguthaben mit einem Vergleich in Höhe von 105 Millionen australische Dollar (64 Millionen Euro) beendet. Die Klage war 2023 im Namen von Hunderttausenden Passagieren von Qantas eingereicht worden.
Betroffen sind Kundinnen und Kunden von Qantas mit Flügen zwischen dem ersten Januar 2020 und dem ersten November 2022. Sie argumentierten, dass ihnen bei pandemiebedingten Flugausfällen eine Rückerstattung zustehe. Stattdessen habe Qantas vielfach nur eingeschränkt nutzbare Flugcredits ausgegeben.
Der Vergleich ermöglicht es berechtigten Kunden nun, zusätzlich zu bestehenden Rückerstattungsansprüchen eine Entschädigung zu beantragen. Qantas betonte, dass die Einigung kein Schuldeingeständnis darstelle. Bereits 2023 hatte die Airline das Ablaufdatum der Corona-Gutschriften aufgehoben.