Airbus A330 von Qantas: Der Kapitän reagierte sofort.

SydneyQantas-Flieger kommen sich gefährlich nahe

Während ein Jet der australischen Airline startete, befand sich ein anderer gerade im Landeanflug. Sie kamen sich dabei sehr nah.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der Vorfall ereignete sich bereits im August, doch jetzt hat die Ermittlungsbehörde Australian Transport Safety Bureau ATSB ihren Bericht dazu herausgegeben. Er ereignete sich am Abend des 15. August, als ein Airbus A330 von Qantas gerade die Starterlaubnis erhalten hatte. Eine Boeing 737 der australischen Fluglinie befand sich da im Anflug auf dieselbe Piste.

Der Fluglotse – der sich im Training und unter Aufsicht einer Lehrperson befand – entschied sich daher, die Boeing 737 zu einem Durchstarten aufzufordern. Als der Airbus A330 auf der Piste des Kingsford Smith International Airport beschleunigte, befand sich die Boeing 737 nur noch in einer Höhe von rund 120 Metern. Doch der Befehl machte es nicht besser.

Airbus-Kapitän reagierte

Nach dem Durchstart der 737 und dem Abheben des A330 kam es zu einem sogenannten loss of separation, wie es im Jargon heißt, die beiden Flieger kamen sich zu nah. Zeitweise trennten sie nur 150 Meter in der Höhe und 800 Meter seitlich. Vorgeschrieben sind in diesem Bereich 300 Meter in der Höhe und fünf Kilometer seitlich.

Der Kapitän des Airbus A330 meldete, dass die Flugzeuge «sehr nah» aneinander vorbei flogen. Dadurch wurde eine Kollisionswarnung im Cockpit ausgelöst. Er reduzierte den Winkel der Kurve, die sein Flieger gerade flog.

Qantas sucht Hintergründe

Danach flog der Airbus A330 ohne weitere Zwischenfälle nach Melbourne, während die Boeing 737 nach ihrem Durchstarten sicher landete. Qantas erklärte, dass die Crews sich jederzeit an die Anweisungen der Flugsicherung gehalten hätten. Die Flugzeuge seien nie Gefahr gelaufen, zu kollidieren. Man arbeite gemeinsam mit dem ATSB daran, die Hintergründe des Zwischenfalls zu klären.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas erzielt Multimillionen-Vergleich in Streit um Corona-Fluggutschriften

ticker-qantas

Qantas reduziert Angebot im Inland und verlegt Kapazität aus den USA nach Europa

ticker-qantas

Erster Airbus A350-1000 ULR von Qantas hat Endmontage verlassen und steht vor Teststart

Bilder des Zwischenfalls mit Fiji Airways: Die Fluggastbrücke hat die Cockpitscheibe getroffen.

Warum Gate 82 am Flughafen Brisbane zur Gefahr für gleich zwei Boeing 737 wurde

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin