Airbus A330 von Qantas: Der Kapitän reagierte sofort.

SydneyQantas-Flieger kommen sich gefährlich nahe

Während ein Jet der australischen Airline startete, befand sich ein anderer gerade im Landeanflug. Sie kamen sich dabei sehr nah.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Vorfall ereignete sich bereits im August, doch jetzt hat die Ermittlungsbehörde Australian Transport Safety Bureau ATSB ihren Bericht dazu herausgegeben. Er ereignete sich am Abend des 15. August, als ein Airbus A330 von Qantas gerade die Starterlaubnis erhalten hatte. Eine Boeing 737 der australischen Fluglinie befand sich da im Anflug auf dieselbe Piste.

Der Fluglotse – der sich im Training und unter Aufsicht einer Lehrperson befand – entschied sich daher, die Boeing 737 zu einem Durchstarten aufzufordern. Als der Airbus A330 auf der Piste des Kingsford Smith International Airport beschleunigte, befand sich die Boeing 737 nur noch in einer Höhe von rund 120 Metern. Doch der Befehl machte es nicht besser.

Airbus-Kapitän reagierte

Nach dem Durchstart der 737 und dem Abheben des A330 kam es zu einem sogenannten loss of separation, wie es im Jargon heißt, die beiden Flieger kamen sich zu nah. Zeitweise trennten sie nur 150 Meter in der Höhe und 800 Meter seitlich. Vorgeschrieben sind in diesem Bereich 300 Meter in der Höhe und fünf Kilometer seitlich.

Der Kapitän des Airbus A330 meldete, dass die Flugzeuge «sehr nah» aneinander vorbei flogen. Dadurch wurde eine Kollisionswarnung im Cockpit ausgelöst. Er reduzierte den Winkel der Kurve, die sein Flieger gerade flog.

Qantas sucht Hintergründe

Danach flog der Airbus A330 ohne weitere Zwischenfälle nach Melbourne, während die Boeing 737 nach ihrem Durchstarten sicher landete. Qantas erklärte, dass die Crews sich jederzeit an die Anweisungen der Flugsicherung gehalten hätten. Die Flugzeuge seien nie Gefahr gelaufen, zu kollidieren. Man arbeite gemeinsam mit dem ATSB daran, die Hintergründe des Zwischenfalls zu klären.

Mehr zum Thema

Boeing 787 von Qantas: Auf einer Ultra-Langstrecke gab es Probleme.

Zu viel Gegenwind - Boeing 787 von Qantas aus Europa muss an Provinzflughafen landen

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Boeing 737-800 (VH-XZJ): Die «Mendoowoorrji» trag das Design 13 Jahre lang.

Qantas tilgt nach 13 Jahren Aborigine-Lackierung auf Boeing 737

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.

Qantas fliegt über spektakuläre neue Route nonstop nach London

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack