A380 von Qantas: Die Airline fand neue Risse vom Typ 2.

A380: Qantas findet noch mehr Risse

Bei der Inspektion ihrer Superjumbos fand die australische Airline weitere Risse. Sie fordert nun Entschädigung.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Affäre um die Haarrisse in den Tragflächen des A380 wird für Airbus immer mehr zur Belastungsprobe. Qanats entdeckte nun im Rahmen der von Airbus und der europäischen Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa angeordneten Inspektion der Flotte an ihren Superjumbos weitere Risse. Für die australische Airline ist es ein Rückschlag. Eigentlich glaubte sie, die Probleme mit dem neuen Vorzeigeflieger würden sich auf die weniger schlimmen Mini-Spalten des Typen eins beschränken. Nun fanden die Ingenieure gemäß der Tageszeitung Sydney Morning Herald aber die gravierenderen Risse des Typen zwei. «Bis heute untersuchten wir zwei Flugzeuge und fanden Hinweise auf eine beschränkte Anzahl an Rissen des Typen zwei», bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber der Zeitung The Australian.

Bei der Fluggesellschaft erwartet man nun dasselbe Problem bei den restlichen zehn A380, wie der Sydney Morning Herald schreibt. Qantas betont, dass die Risse weiterhin kein Sicherheitsrisiko für die Passagiere darstellen. «Der von der Easa angeordnete Inspektion ist eine angemessene Reaktion» sagte ein Sprecher. Die Airline ist aber mittlerweile ziemlich ungehalten. Die Risse des Typen zwei sind horizontal und befinden sich über dem senkrecht zur Tragflächenaußenhaut stehenden Teil des Rippenfußes.

Gespräche mit Airbus

Wie der Sydney Morning Herald schreibt, sucht nach Emirates nun auch Qantas Entschädigung von Airbus für die Zeit, in der die Superjumbos nicht eingesetzt werden konnten. Die Airline habe bereits Gespräche mit dem europäischen Flugzeugbauer aufgenommen. «Wir diskutieren mit Airbus über die Kostenfolgen der Inspektionen und Reparaturbedürfnisse», sagte ein Sprecher gegenüber dem Sydney Morning Herald.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack