A380 von Qantas: Die Airline fand neue Risse vom Typ 2.

A380: Qantas findet noch mehr Risse

Bei der Inspektion ihrer Superjumbos fand die australische Airline weitere Risse. Sie fordert nun Entschädigung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Affäre um die Haarrisse in den Tragflächen des A380 wird für Airbus immer mehr zur Belastungsprobe. Qanats entdeckte nun im Rahmen der von Airbus und der europäischen Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa angeordneten Inspektion der Flotte an ihren Superjumbos weitere Risse. Für die australische Airline ist es ein Rückschlag. Eigentlich glaubte sie, die Probleme mit dem neuen Vorzeigeflieger würden sich auf die weniger schlimmen Mini-Spalten des Typen eins beschränken. Nun fanden die Ingenieure gemäß der Tageszeitung Sydney Morning Herald aber die gravierenderen Risse des Typen zwei. «Bis heute untersuchten wir zwei Flugzeuge und fanden Hinweise auf eine beschränkte Anzahl an Rissen des Typen zwei», bestätigte ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber der Zeitung The Australian.

Bei der Fluggesellschaft erwartet man nun dasselbe Problem bei den restlichen zehn A380, wie der Sydney Morning Herald schreibt. Qantas betont, dass die Risse weiterhin kein Sicherheitsrisiko für die Passagiere darstellen. «Der von der Easa angeordnete Inspektion ist eine angemessene Reaktion» sagte ein Sprecher. Die Airline ist aber mittlerweile ziemlich ungehalten. Die Risse des Typen zwei sind horizontal und befinden sich über dem senkrecht zur Tragflächenaußenhaut stehenden Teil des Rippenfußes.

Gespräche mit Airbus

Wie der Sydney Morning Herald schreibt, sucht nach Emirates nun auch Qantas Entschädigung von Airbus für die Zeit, in der die Superjumbos nicht eingesetzt werden konnten. Die Airline habe bereits Gespräche mit dem europäischen Flugzeugbauer aufgenommen. «Wir diskutieren mit Airbus über die Kostenfolgen der Inspektionen und Reparaturbedürfnisse», sagte ein Sprecher gegenüber dem Sydney Morning Herald.

Mehr zum Thema

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin