Qantas-Business-Lounge im A380: Wieder ohne Internet.

Qantas geht wieder offline

Immer mehr Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren Internet über den Wolken an. Qantas schaltet das Wifi an Bord nach einem Test auf ihren Airbus A380 wieder aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Internetverbindung und Erreichbarkeit wird für die Passagiere immer wichtiger – angeblich. Zahlreiche Studien widmeten sich in den vergangenen Monaten diesem Thema und kamen zum Schluss, dass Wifi über den Wolken zum Standard gehört. Vor allem Geschäftsreisende, aber auch Privatpersonen wünschten sich das Angebot an Bord. Immer mehr Fluggesellschaften folgen dem Bedürfnis der Reisenden und schalten ihre Flieger online. Zuletzt Etihad Airways. Am Montag (3. Dezember) meldete die Golfairline, bis 2014 sämtliche Flugzeuge mit Hochgeschwindigkeits-W-Lan-Service auszustatten. Qantas hingegen tut das Gegenteil und zieht nun den Stecker beim Internet.

Seit März hatte die Fluggesellschaft aus Australien den Dienst auf ausgewählten Strecken angeboten, auf welchen ihre A380 flogen. In den ersten Wochen hatte man das Internet in der First- und Business-Class umsonst angeboten, berichtet das Reisemagazin Australian Business Traveller. Danach konnten sich Passagiere für eine Gebühr einloggen. Doch damit ist nun Schluss. Vergangene Woche beendete Qantas den Test. Die Resonanz der Passagiere sei einfach nicht so groß gewesen, dass es die Kosten für das Angebot gerechtfertigt hätte, so die Begründung.

Schlaf hat Priorität

In einer Medienmitteilung erklären die Australier, dass der Anteil der Nutzer des Angebots bei nur rund fünf Prozent der Reisenden lag. Auch wenn diese Passagiere sehr zufrieden mit der Möglichkeit gewesen seien, rechtfertige das nicht die Kosten. Diese seien wesentlich höher, als wenn man das Internet am Boden zur Verfügung stelle. Vor allem auf Strecken, die über lange Zeit über das Meer führten und somit keine Verbindung mit Masten am Boden ermöglichen, stiegen die Kosten schnell in die Höhe. Außerdem findet ein Großteil der A380-Flüge über Nacht statt. Auch das sei ein Grund, weshalb die Passagiere den Service nicht so viel nutzten, wie erwartet. «Schlaf hat dann Priorität», so eine Qantas-Sprecherin.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Los Angeles Rams und San Francisco 49ers: Qantas fliegt NFL-Teams mit Airbus A380 nach Melbourne

ticker-qantas

Erste Embraer E190 für Qantas in Perth eingetroffen

ticker-condor-beige

Qantas nimmt Condor als Partner ihres Vielfliegerprogramms auf

ticker-qantas

Bodenpersonal von Qantas droht mit Streik

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack