und der Flughafen Stuttgart.

Flughafen StuttgartPolizei holt betrunkenen Kopiloten aus Cockpit

Der Kopilot einer Maschine von Tap Express saß Freitagabend am Flughafen Stuttgart bereits im Cockpit, als er von Polizisten überprüft wurde. Die Probe zeigte: Er war stark alkoholisiert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die 106 Passagiere von Flug TP523 waren am Freitagabend (23. März) bereit zum Einsteigen. Sie sollten in wenigen Minuten in der Embraer E190 von Tap Express Platz nehmen und von Stuttgart nach Lissabon fliegen. Plötzlich aber wurde ihnen mitgeteilt, dass der Flug ersatzlos gestrichen wird.

Schuld daran ist der Kopilot. Ein Mitarbeiter des Flughafens Stuttgart habe gegen 18:30 Uhr die Polizei kontaktiert, da ihm beim Besatzungsmitglied «Alkoholgeruch und ein unsicherer Gang» aufgefallen waren, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Reutlingen mitteilen. Die ausgerückten Beamten der Flughafenpolizei Stuttgart überprüften in der Folge den portugiesischen Kopiloten. Er saß bereits im Cockpit und hatte mit den Vorbereitungen für den Flug nach Lissabon begonnen.

 Blutprobe abgeben

Der Verdacht des Hinweisgebers erhärtete sich. Die Polizisten hätten beim 40-jährigen Mann «eine deutliche Alkoholisierung» festgestellt, so die Behörden. Der Kopilot musste eine Blutprobe abgeben und der Flug wurde annulliert.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete gegen den Kopiloten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 10.000 Euro an und beschlagnahmte seine Fluglizenz. Ihm droht eine Strafe wegen versuchter Gefährdung des Luftverkehrs.

Mehr zum Thema

Condor-Jet in Berlin: Doch keine Flüge nach Dubai im kommenden Winterflugplan.

Condor nimmt Dubai-Flüge aus dem Programm

ticker-stuttgart-str

Flughafen Stuttgart verlegt Smart Lane ins Terminal 1

ticker-stuttgart-str

Flughafen Stuttgart baut Solarstromproduktion aus

ticker-stuttgart-str

Nicole Razavi übernimmt Aufsichtsratsvorsitz am Flughafen Stuttgart

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier