Dreamliner von Air India in Wien: Die Airline hat nicht genug Geld.

Keine BezahlungPiloten von Air India drohen mit Flugstopp

Air India geht es finanziell nicht gut. Das könnte sich bald auch auf den Betrieb auswirken. Die Piloten drohen, nicht mehr zu fliegen wenn sie nicht bald ihren Lohn erhalten.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Air India geht es schon seit einer Weile nicht gut. Nicht einmal die geplante Privatisierung der Staatsairline ist in Sicht. Indien hatte sich zwar vergangenes Jahr dazu entschieden, doch bis zur gesetzten Frist blieben die Interessenten aus. Nun ist der Verkauf auf Eis gelegt – und dem Star-Alliance-Mitglied fehlt es weiter an Geld.

Offenbar zahlt Air India Lieferanten von Ersatzteilen mitunter sehr spät oder gar nicht. Einige hätten deshalb ihre Lieferungen an die indische Fluggesellschaft eingestellt, berichten indische Medien. 19 Flugzeuge müssen deshalb am Boden bleiben.

Nur Büroaufgaben

Das ist nicht alles. Air India ist offenbar so klamm, dass sich das auch auf die Bezahlung der Mitarbeiter auswirkt. Bereits sechs Mal hat sich die Bezahlung der Gehälter laut der indischen Nachrichtenagentur PTI in den letzten sieben Monaten verzögert. Die Piloten werfen zudem Air India vor, dass ihre Flugstunden – ein wesentlicher Teil des Einkommens – nicht bezahlt werden.

Man habe das Grundgehalt zwar erhalten, so die Gewerkschaft. Doch die Entschädigung für die absolvierten Flugstunden bleibe unbezahlt. Daher sei man sehr wohl bereit, zur Arbeit zu erscheinen und Aufgaben am Boden wahrzunehmen. Aber sollte die Bezahlung durch Air India weiter ausbleiben, dann werde man sich dazu entscheiden müssen, nicht mehr zu fliegen, bis sich etwas ändert.

Grundlohn entspricht 30 Prozent des Einkommens

Laut der Gewerkschaft Indian Commercial Pilots Association ICPA macht das Grundgehalt nur 30 Prozent des Einkommens der Pilotinnen und Piloten aus. Daher werde man das Fliegen früher oder später aussetzen müssen, weil andere Mitarbeiter außer Piloten und Kabinenbesatzung voll bezahlt würden. Wie eine Quelle der Nachrichtenagentur erklärt, geht es konkret um die Bezahlung für Flugstunden im Juni. Die hätte im August stattfinden sollen, blieb aber aus.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin