Boeing 777 von Pakistan International Airlines: Die Airline packte einen Jet zu voll.

PakistanHob ein Flugzeug mit zu vielen Passagieren ab?

Eine Boeing 777 von Pakistan International Airlines ist offenbar mit mehr Passagieren gestartet, als auf der offiziellen Liste angegeben war. Nun wird der Vorfall untersucht.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die goldenen Zeiten von Pakistan International Airlines PIA sind lange vorbei. Die Fluggesellschaft schreibt seit Jahren hohe Verluste. Privatisierungsversuche der Regierung wurden vom Parlament geblockt. Passagiere beschweren sich über schlechten Service und mieses Essen – und jetzt soll es auch noch zu einem schweren Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften gekommen sein.

Wie pakistanische Medien berichten, soll eine Boeing 777 der Fluggesellschaft am 20. Januar mit mehr Passagieren unterwegs gewesen sein, als erlaubt sind. Statt 409 Passagieren soll Flug PK743 von Karachi nach Medina in Saudi-Arabien mit 416 Reisenden an Bord durchgeführt worden sein. Laut den Berichten sollen Passagiere mit handgeschrieben Bordkarten im Gang herumgestanden haben, während die Boeing 777 bereits in Richtung Startbahn rollte. Es habe für sie keine Sitzplätze gegeben.

Vorfall wird untersucht

Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte gegenüber der Zeitung Guardian, dass Pakistan International Airlines eine Untersuchung wegen der Mitnahme von zu vielen Passagieren eingeleitet habe. An Bord gestanden sei aber niemand, wie da und dort berichtet wurde. «Es ist für niemanden möglich, so zu reisen, egal wie lange der Flug dauert», zitiert die Zeitung den Sprecher. Wer auch immer sich als verantwortlich für die Sicherheitslücke erweise, müsse sich auf «strenge Maßnahmen» gefasst machen.

Wie der Flugkapitän der Boeing 777 der pakistanischen Zeitung Dawn erklärte, hat er selbst erst nach dem Start von den zusätzlichen Passagieren erfahren. Eine Umkehr nach Karachi hätte bedeutet, dass die Crew Kerosin ablassen muss. Und das, so der Kapitän zur Zeitung, sei nicht im Interesse der Fluggesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker-pakistan

Air Punjab soll mit fünf Flugzeugen starten

air karachi

Neue Airline aus Pakistan will mit Comac C919 oder Airbus A320 starten

Boeing 777 von Indigo mit türkischer Kennung: Indigo hat zwei Maschinen von Turkish Airlines geleast.

Indigo bangt wegen eigener Regierung um Boeing 777 von Turkish Airlines

indien pakistan luftraum 01

Indien schließt Flughäfen in Bundesstaaten, die an Pakistan grenzen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack