Boeing 777 von PIA: Mit so einem Jet kam der Flugbegleiter nach Kanada.

Mitarbeiter in Toronto verschwundenPIA hat ein Problem mit verschollenen Flugbegleitern

Nach der Landung in Toronto tauchte ein Flugbegleiter von Pakistan International Airlines nicht zum Rückflug auf. Es ist nicht das erste Mal, dass das passiert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am 14. Oktober landete eine Boeing 777 von Pakistan International Airlines PIA aus Islamabad kommend in Toronto. Die Crew sollte nach zwei Nächten am Sonntag wieder zurück fliegen. Doch einer der Flugbegleiter erschien nicht zum Dienst.

Seither wird der Mann vermisst, so die Airline zum kanadischen Fernsehsender CTV. Offenbar geschah das Ganze direkt nach der Einreise. Der Flugbegleiter soll direkt nach der Passkontrolle nicht mehr aufzufinden gewesen sein, schreibt das Portal Dawn unter Berufung auf Augenzeugen. Danach habe die restliche Crew zwei Stunden im Bus gewartet, während man nach dem Mann suchte.

Geflüchtet, nicht verschwunden?

Doch gefunden hat man ihn nicht. Die kanadische Grenzschutzbehörde untersucht nun das Verschwinden des Mannes, denn: Es wird davon ausgegangen, dass er absichtlich verschwand und in Kanada ein neues Leben beginnen möchte.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Crewmitglied von PIA bei einem Umlauf im Ausland nicht mehr wieder auftaucht. Allein in diesem Jahr sollen schon ein Flugbegleiter und eine Flugbegleiterin in Kanada verschwunden sein.

Immer wieder ähnliche Vorfälle

Davor war ein anderer PIA-Flugbegleiter im Februar 2021, nachdem er auf einem Flug von Lahore aus gearbeitet hatte, verschwunden - ebenfalls in Kanada. Im Juli 2020 hatte man zuvor ebenfalls schon einen Flugbegleiter als vermisst gemeldet.

2019 verschwand laut dem Portal Paddle your Owe Kanoo eine Flugbegleiterin in Paris. Sie soll vor ihrer Flucht nach Belgien eine handschriftliche Kündigungsnotiz in ihrem Hotelzimmer hinterlassen haben. Die Vorfälle reichen aber noch weiter zurück: 2018 beantragte ein PIA-Besatzungsmitglied Asyl in Kanada, nachdem es auf einem Flug gearbeitet hatte.

Pässe entzogen

Die Fluggesellschaft hat bereits versucht, gegen das Problem vorzugehen. Nach dem Verschwinden des Flugbegleiters im Februar 2021 kündigte PIA an, nach der Einreise die Pässe der Besatzungen einzuziehen. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum der jetzt verschwundene Mann direkt nach der Einreise nicht mehr aufzufinden war.

Mehr zum Thema

110 Piloten von Pakistan International dürfen nach Überprüfung wieder fliegen

110 Piloten von Pakistan International dürfen nach Überprüfung wieder fliegen

Auch die USA erteilen Pakistan International Landeverbot

Auch die USA erteilen Pakistan International Landeverbot

Pakistanischer Pass: Ab sofort beim Stationsleiter abzugeben.

Das Rätsel der verschwundenen Flugbegleiter

ticker-pakistan

Pakistan verlängert Luftraumsperre für indische Flugzeuge

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies