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Sicherheitsmängel

Philippinen grounden zwei Fluggesellschaften

Die Philippinen wollen, dass ihre Airlines endlich von der Schwarzen Liste der EU gestrichen werden. Dafür greifen die Behörden hart durch: Sie groundeten zwei Billigairlines wegen Sicherheitsbedenken.

Seair

Seair darf vorerst nicht abheben: Gemeinsam mit einem weiteren Billigflieger wurde die Airline von den philippinischen Behörden gegroundet.

Bislang dürfen philippinische Airlines – mit Ausnahme von Cebu Pacific und Philippines Airlines – nicht in der EU starten oder landen. Die Fluglinien stehen seit 2010 auf der sogenannten Schwarzen Liste. Doch nicht mehr lange: Die Behörden des Inselstaates verhandeln mit EU-Vertretern über eine Streichung. Es habe positive Signale gegeben, hieß es im März über die Verhandlungen.

Um diese Fortschritte nicht zu gefährden haben die philippinischen Behörden jetzt durchgegriffen. Sie groundeten die Billigairline SE Air (Southeast Asian International Airlines, nicht zu verwechseln mit der jetzigen Tigerair Philippines, die früher Seair hieß. Auch Skyjet Airlines wurde zur Betriebseinstellung gezwungen. Es habe «diverse Verstöße gegen Sicherheitsregeln gegeben», erklärte General William Hotchkiss, Chef der Luftverkehrsbehörde CAAP.

Philippinen wollen runter von der Schwarzen Liste

Grund für das Grounding von SE Air waren 15 Verstöße, die in einem Bericht der EU aufgelistet wurden. Diese reichten von der Managementstruktur über die Unfallverhütung bis hin zum Flugdatenmanagement, erklärte Hotchkiss weiter. Im Fall von Skyjet gab es acht Verstöße gegen Sicherheitsrichtlinien. Das Grounding wird beendet, wenn die Airlines alle Mängel behoben haben.

Das harte Vorgehen der philippinischen Behörden kommt einen Monat, nachdem eine fünfköpfige Delegation der EU und der Europäischen Luftfahrtbehörde Easa das Land besucht hatten, um über eine Löschung der philippinischen Airlines von der Schwarzen Liste zu sprechen. Zu den überprüften Airlines gehörten auch Air Asia, Air Philippines, Island Aviation und Tigerair Philippines, die bald Cebgo heißen wird. Dort wurden bislang keine Sicherheitsmängel bekannt.



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