Flugplatz Altenrhein aus der Vogelperspektive: Mit der Sanierung im nächsten Sommer bleibt auch die Airline am Boden.

PistensanierungPeople’s macht drei Wochen Pause

Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein saniert im kommenden Sommer die Asphaltpiste, bleibt jedoch für Kleinflugzeuge und Helikopter geöffnet. Die hauseigene Fluggesellschaft wird während dieser Zeit den Betrieb einstellen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein ist offiziell kein Flughafen, sondern ein privates Flugfeld. Dennoch profitiert Altenrhein dank des langjährigen Linienverkehrs von einem Bestandsschutz, der es ermöglicht, weiterhin Linienflüge abzuwickeln, obwohl keine formelle Konzession vorliegt.

Trotz der Besonderheit müssen die technischen Anlagen in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Daher wird der Flughafen vom 11.  bis 29. August 2025 die 1455 Meter lange Asphaltpiste sanieren. «Es handelt sich dabei um eine Postenschließung, nicht um eine komplette Schließung des Flugplatzes», betont Thomas Krutzler, Vorstand der Betreiberin People’s Air Group im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Offen für Kleinfliegerei und Helikopterflüge

«Wir wollen die Kleinfliegerei, einschließlich des Helikopterbetriebs, während dieser Zeit aufrechterhalten», so Krutzler. Parallel zur Asphaltpiste verläuft am ostschweizerischen Flughafen auch eine Graspiste, die während der Sanierung genutzt werden kann. Auch der Helikopterlandeplatz wird in den drei Wochen der Sanierung geöffnet bleiben.

Der Zeitraum wurde bewusst gewählt: Zum einen sind die Sommerferien in der Schweiz dann bereits beendet, was zu einer geringeren Nachfrage führt. Zum anderen ist der August der regenärmste Monat des Jahres, was die besten klimatischen Bedingungen bietet, so der Chef von People’s Air Group.

Embraer E170 bleibt am Boden

Die hauseigene Fluggesellschaft People’s wird voraussichtlich während der Sanierungsarbeiten pausieren. «Nach aktuellem Planungsstand wird People’s in dieser Zeit nicht fliegen», erklärt Krutzler. Derzeit werde jedoch geprüft, ob an den Wochenenden vor und nach der Sanierung bereits wieder Charterflüge angeboten werden können.

Diese Flüge sollen entweder von Friedrichshafen oder Memmingen aus starten. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen, fügt der Manager hinzu. People’s betreibt eine Embraer E170 mit dem Kennzeichen OE-LMK. Mit diesem Flugzeug bietet die Airline Linienverbindungen nach Wien an und nutzt es darüber hinaus für Charterflüge im Ferienflugverkehr.

Mehr zum Thema

Pistensanierung in St. Gallen-Altenrhein: Weicht People's nach Friedrichshafen oder Memmingen aus?

Pistensanierung in St. Gallen-Altenrhein: Weicht People's nach Friedrichshafen oder Memmingen aus?

Embraer E170 von People's: Bleibt länger in der Flotte.

People's behält ihre Embraer E170 noch viele Jahre

Baustelle am Flughafen Altenrhein: Investition in die Infrastruktur.

People's denkt über Ersatz für ihre Embraer E170 nach

Peter Glade, Chief Commercial Officer TUI Airline

«Zwischen Cockpitmagie und Klapptisch-Manöver – unterwegs im Flieger»

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies