Letzte Aktualisierung: um 17:52 Uhr
Partner von  

Ukraine International Airlines

Passagierin spaziert auf Flügel von Boeing 737

Es waren weder Drogen noch Alkohol im Spiel. Dennoch machte in Kiew eine Frau einen Spaziergang auf dem Flügel einer Boeing 737, mit der sie kurz zuvor gelandet war.

Falscher Ausgang: Nachdem Flug PS6212 aus Antalya am Montag (31. August) am Flughafen Kiew-Boryspil gelandet und am Terminal D zum Stehen gekommen war, öffnete eine Passagierin den Notausgang über der linken Tragfläche. Sie ging mit ihrer Handtasche um den Arm und einer Wasserflasche in der Hand auf den Flügel der Boeing 737 von Ukraine International Airlines, wie Videos zeigen. Dort setzte sich auch kurz.

Die Fluggesellschaft bestätigt den Vorfall. Sie erklärt, die Frau sei mit ihrem Mann und ihren Kindern als Chartertouristin gereist. Die Piloten alarmierten umgehend die zuständigen Stellen am Flughafen, die Polizei und medizinisches Personal. Es musste jedoch niemand einschreiten: Die Passagierin stieg nach kurzer Zeit wieder in den Flieger.

Kein Alkohol, keine Drogen, keine angemessene Erklärung

«Polizei und Ärzte versuchten, die Gründe für die Aktion zu klären, erhielten von der Passagierin aber keine angemessene Antwort», schreibt Ukraine International Airlines. «Es wurde auch festgestellt, dass die Reisende nicht unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen stand.» Gemäß Medienberichten soll die Frau gesagt haben, ihr sei im Flieger zu heiß gewesen und sie habe frische Luft schnappen wollen. Dazu äußerte sich die Airline nicht. Dafür sperrte sie die Frau für alle künftigen Flüge mit Ukraine International Airlines.

Im Juli 2019 hatte in Nigeria ein Mann auf einer Tragfläche für Aufregung gesorgt. Er kam damals allerdings nicht aus der Boeing 737 von Air Azman, sondern kletterte vom Boden aus auf den Flügel der Maschine, die auf ihre Startfreigabe wartete. Im August 2017 öffnete ein 17-jähriger Passagier einer Boeing 737 von Copa Airlines nach der Landung in San Francisco die Notausgangstür und kletterte über die Tragfläche hinunter auf den Boden.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.