Cathay PacificPassagier verwechselt Verkleidung mit Gepäckfach

Ein Flug von Cathay Pacific hatte drei Stunden Verspätung. Ein Passagier riss die Verkleidung eines brandneuen Airbus A350 ab - er dachte, er öffne ein Gepäckfach.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Jeder kennt den frustrierenden Moment, wenn über dem eigenen Sitz einfach kein Platz fürs Handgepäck da ist. Meist liegt das daran, dass Mitreisende das Gepäckfach schon mit ihren überdimensionierten Taschen belegt haben. Bei einem Passagier von Cathay Pacific auf einem Flug von Hongkong nach Bangkok gab es vergangene Woche einen ganz anderen Grund. Er saß ganz hinten – zwischen den Reihen 70 und 74 der Economy Class des Airbus A350. Und dort gibt es kein Gepäckfach.

Gemäß lokalen Medienberichten wiesen Flugbegleiter den Mann darauf hin, dass er sein Gepäck nicht über seinem Platz verstauen könne. Doch offenbar wollte der Passagier das nicht glauben. Er zerrte an der vermeintlichen Tür des vermeintlichen Stauraums – und riss so gleich eine ganze Deckenplatte des brandneuen Flugzeuges los. Er legte so den Blick auf das Innenleben des A350 frei.

Keine warnenden Aufkleber

Die Folgen für den Mann und seine 279 Mitreisenden waren mühsam. Ingenieure von Cathay Pacific mussten zuerst die kaputte Verkleidung reparieren. Der A350 auf Flug CX705 konnte darum erst mit drei Stunden Verspätung abfliegen. Der Schuldige durfte ebenfalls mitreisen, weil er nicht böswillig gehandelt hat, so die Zeitung South China Morning Post. Gemäß dem Blatt weisen andere Fluggesellschaften Passagiere mit Aufklebern auf das fehlende Gepäckfach hin, Cathay hat das unterlassen.

Cathay Pacific hat insgesamt 48 Airbus A350 geordert. 22 Stück sind A350-900 und 26 die größere Variante A350-1000. Das erste Exemplar des neuen Langstreckenfliegers hat die Fluggesellschaft aus Hongkong am 16. Mai übernommen.

Mehr zum Thema

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific plant 150 neue Flugzeuge und 150 Ziele

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific streicht Flüge nach Dubai und Riyadh bis Ende November

ticker-cathay-pacific

Cathay Cargo fliegt mehr als 50 Pferde nach Hongkong

ticker-cathay-pacific

Cathay Group will auf 150 Flugzeuge und Ziele wachsen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier