Bombardier CRJ 200 von Paranair: Bisher regionale Ziele.

SüdamerikaParaguay will mit Air Nostrum Nationalairline schaffen

Paranair wurde 2018 mithilfe von Air Nostrum gegründet. Jetzt soll die spanische Regionalairline helfen, die Fluglinie aus Paraguay bedeutender zu machen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Luis Alberto Castiglioni machte seinen Wunsch auf einer Reise öffentlich. Spanien sei «das natürliche Tor von Paraguay zu Europa und der führende Investor» in seinem Land, so der Minister für Industrie und Handel beim Besuch in Madrid. Darum will er auch, dass Spanier helfen, dass Paraguay eine Nationalairline bekommt.

Castiglioni hat schon eine konkrete Idee. Er will, dass Paranair diese Rolle übernimmt. Die Fluggesellschaft wurde 2015 als Amaszonas Paraguay gegründet, mit Know-how und Kapital von Air Nostrum. 2018 übernahm die kanadische Luftfahrtgruppe Axmax den Anteil der bolivianischen Amaszonas-Gruppe und die Fluglinie änderte ihren Namen.

Paraguay mit der Welt verbinden

Paranair betreibt vier Bombardier CRJ 200 mit 50 Plätzen. Mit ihnen verbindet sie den Flughafen Silvio Pettirossi in Asunción mit Buenos Aires, Montevideo und seit Oktober auch mit dem bolivianischen Santa Cruz de la Sierra. Im Sommer fliegt sie auch nach Punta del Este im benachbarten Uruguay sowie nach Rio de Janeiro und Florianopolis in Brasilien.

Während der offiziellen Reise nach Spanien traf sich Castiglioni auch mit dem Air-Nostrum-Vertreter David Navarrete. Die Fluggesellschaft gehöre zur Geschichte von Paraguay, sagte der Minister. Außerdem biete sie Gewähr dafür, «eine effiziente Fluggesellschaft zu haben», die Paraguay nicht nur «mit der Region, sondern auch mit der Welt verbindet, erklärte er laut der spanischen Nachrichtenagentur EFE weiter.

Nur wenig Fluggäste im Land

Über die Zukunftspläne von Air Nostrum hat das Kabinettsmitglied auch gesprochen. Die spanische Regionalairline wolle mehr Flugzeuge nach Paraguay verlegen, da die Nachfrage nach Flügen wachse, so Castiglioni. Zusätzlich habe sie vor, einen Wartungsbetrieb im Land zu öffnen. Dort sollten die eigenen Flugzeuge von Paranair, aber auch die Maschinen anderer Fluglinien gewartet und repariert werden.

Asunción ist gemäß einem Bericht des Senders BBC, die Hauptstadt mit den fünftschlechtesten internationalen Flugverbindungen in Lateinamerika. Neben Paranair bedienen Aerolíneas Argentinas, Air Europa, Aeroméxico, Copa, KLM und Latam den Flughafen. Der zweite internationale Airport im Binnenland ist in Ciudad del Este, 327 km östlich von Asunción. Insgesamt lag die Zahl der Fluggäste 2019 in Paraguay bei 1,27 Millionen.

Mehr zum Thema

Bombardier CRJ200 von Amaszonas del Paraguay.

Air Nostrum wettet auf Paraguay

Saab 340 von Sol Líneas Aéreas: Die Airline gab am 15. Januar 2016 auf.

Fehlschlag von Air Nostrum in Argentinien

ATR 72 von Air Nostrum: Fliegt für Iberia Regional.

Air Nostrum reduziert die Flotte deutlich

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack