Erster missglückter Landeversuch des Unglücksflug PK8303: Kein Fahrwerk ausgefahren.

Unglücksflug PK8303Triebwerke schrammten heftig über Landebahn

Der erste Bericht zum Absturz des Airbus A320 in Karachi kritisiert Piloten und Fluglotsen. Zugleich verdichten sich Hinweise auf einen missglückten ersten Landeversuch.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bereits kurz nach dem tragischen Unglück eines Airbus A320 in Karachi verdichteten sich Hinweise, dass die Triebwerke der Maschine von Pakistan International Airlines bei einem ersten Landeversuch den Boden gestreift haben. So fanden Ermittler mehrere schwarze Spuren auf der Piste.

Neue aufgetauchte Bilder einer Überwachungskamera des Flughafens von Karachi erhärten diese Vermutung. Auf ihnen ist zu sehen, wie das Flugzeug mit dem Kennzeichen AP-BLD ohne ausgefahrenes Fahrwerk über die Landebahn des Flughafens schlittert. Die Triebwerksgehäuse berühren dabei den Boden. Vor und hinter ihnen sind helle Erscheinungen auszumachen.

Erster offizieller Zwischenbericht

Ob es sich hierbei um Staubaufwirbelungen, Flammen oder Funkenbildung handelt, ist nicht eindeutig erkennbar. Die Bilder der Überwachungskamera tauchten in einem pakistanischen Internetforum auf. Offiziell bestätigt wurden sie bislang noch nicht.

Doch erste Untersuchungsergebnisse der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde CAA liegen inzwischen vor. Wie lokale Medien berichten, wird die Regierung Pakistans am Mittwoch (24. Juni) den ersten Zwischenbericht zum Absturz von Flug PK8303 vorstellen. Die Ermittler werteten dafür Flugdatenschreiber, Stimmaufzeichnungen und Trümmerteile aus.

Verhalten von Piloten und Fluglotse in der Kritik

Nach Berichten des pakistanischen Nachrichtensenders Ary News werden in dem Bericht das Fehlverhalten von Piloten sowie auch des zuständigen Fluglotsen als Gründe für den Absturz genannt. Der Sender beruft sich dabei auf interne Quellen und geht nicht weiter ins Detail.

Bereits Ende vergangenen Monats sickerten erste Informationen aus einem nicht-öffentlichen Bericht der CAA durch. Demnach ignorierten die Piloten Hinweise des Fluglotsen darüber, dass sie den Flughafen zu hoch angeflogen haben. Ebenso missachteten sie auch etwa akustische Meldungen des Bordcomputers über ein nicht ausgefahrenes Fahrwerk.

Mehr zum Thema

Anflug auf den Airport Malé (aufgenommen aus einem Etihad-Jet): Zwei parallele Pisten.

Streitende Piloten landen fast auf gesperrter Piste

Airbus A310 von Yemenia: Absturz 2009 vor den Komoren.

Absturz von Yemenia wird gerichtlich neu aufgerollt

Airbus A320 am Airport Mitiga: Schwer getroffen.

Airbus A320 in Libyen zerschossen

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies