Boeing 777-300ER von Emirates: Die Landung in Birmingham ist zuerst missglückt.

Orkan Xaver fordert Piloten

Der Sturm sorgt europaweit für Störungen im Luftverkehr. Passagiere wurden wegen Xaver durchgeschüttelt, die Crews vor Herausforderungen gestellt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

In Hamburg lief am Donnerstag (5. Dezember) gar nichts mehr. Der Airport der Hansestadt stoppte wegen Sturm Xaver die Abfertigung von Flugzeugen bis um Mitternacht. Starts und Landungen waren theoretisch noch erlaubt, «sofern dies von den jeweiligen Piloten gewünscht wird», wie der Flughafen mitteilte. Nach 14.25 Uhr tat das aber keiner mehr. Rund 120 Flüge fielen insgesamt aus. Für Freitag sind ebenfalls bereits Dutzende Flüge ab und nach Hamburg annulliert worden.

Nicht nur in Deutschland setzt Xaver dem Flugverkehr zu. Auch in Großbritannien stellte der Orkan Piloten vor riesige Herausforderungen. An einigen Flughäfen mussten sie sich in der Kunst von extremen Seitenwindlandungen (im Jargon Crosswind Landings genannt) versuchen. Sie brauchen viel Können, Fingerspitzengefühl und Aufmerksamkeit. Denn der starke Wind muss beim Anflug einkalkuliert und ausgeglichen werden.

Emirates B777 schafft es im dritten Versuch

Dass das nicht immer so einfach ist, zeigte sich gestern exemplarisch am Flughafen Birmingham. Ein Planespotter filmte zwei extreme Beispiele. Zuerst versuchte eine Bombardier Dash 8 von Brussels Airlines auf der Piste aufzusetzen, musste die Landung dann aber wegen der starken Böen doch noch abbrechen. Später wollte eine Boeing 777-300ER von Emirates in Birmingham landen. Der erste Versuch misslang, der zweite ebenso - erst im dritten gelang es dem Piloten dann seine Maschine auf den Boden zu bringen, allerdings am Ausweichflughafen London Gatwick. So schlimm es für die Passagiere wohl war - passiert ist dabei niemandem etwas.

Mehr zum Thema

ticker-hamburg-ham

Flughafen Hamburg hält Passagierzahl 2025 - vorsichtig optimistisch für 2026

ticker-hamburg-ham

Flughafen Hamburg legt Pistensperrungen für 2026 fest

ticker-hamburg-ham

Flughafen Hamburg baut Management um

ticker-hamburg-ham

Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats am Flughafen Hamburg

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack