Michael O’Learys Kameragesicht: Zu sehen bei gut und bei schlechten Nachrichten.

Ryanair-Gruppe in ÖsterreichO’Leary will Lauda wachsen lassen – kann aber nicht

Der Ryanair-Chef schießt in Wien gegen ihm unliebsame Steuern. Beim gewünschten Ausbau der Tochter Lauda hat Michael O’Leary allerdings noch ein anderes Problem.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Michael O’Leary war wieder einmal auf Stippvisite in Wien. Bei diesen fast regelmäßigen Terminen mit der Presse geht es normalerweise um die Expansion von Ryanair, die Ankündigung neuer Strecken und Bashing gegen alles, was laut dem Ryanair-Chef in Österreich zu teuer ist.

Letzteres war auch am Dienstag (24. September) wieder Thema – konkret wünscht sich O’Leary von der neuen österreichischen Regierung (am kommenden Sonntag ist Wahltag), dass sie die Flugabgabe streicht. Ohne diese ungeliebte Steuer – aktuell sind zwölf Euro pro Reisendem – könne man deutlich stärker expandieren und die Passagierzahl von aktuell sieben auf zehn Millionen pro Jahr erhöhen. Darüber, dass der Flughafen Wien im kommenden Jahr seine Gebühren um 5 Prozent erhöhen wird, freut sich der Ryanair-Chef ebenfalls nicht.

Mangelware Airbus-Jets

Apropos Expansion: Ryanair-Tochter Lauda, die aktuell mit 27 Airbus A320 unterwegs ist (14 davon in Wien stationiert), würde O’Leary ebenfalls gerne wachsen sehen – und zwar mit Airbus-Flugzeugen. Bei Flugzeugen des europäischen Herstellers sieht es allerdings aktuell schwierig aus – durch die Triebwerksprobleme sind (flugfähige) A320 aktuell auf dem Markt Mangelware. Die bis zu 350 bestellten Boeing 737 jedenfalls werden auf Ryanair, Buzz und Malta Air aufgeteilt.

Wachsen ist daher derzeit für Lauda schwierig – es sei denn, es ergeben sich günstige Gelegenheiten für zusätzliche Airbus-Flugzeuge. Für die bestehende Flotte (Durchschnittsalter rund 17 Jahre) wurden jüngst die Leasingverträge verlängert und gehen bis längstens 2028. Auf Airbus-Jets möchte man jedenfalls weiterhin setzen: «Ich will nicht zu einer 100-prozentigen Boeing-Flotte zurückkehren», sagte O’Leary.

Wenig los in Sachen Routen

Zum sonst üblichen Thema neue Strecken in Österreich gab es derweil nicht viel zu vermelden: Die im Sommer aufgenommene Tirana-Route ab Wien wird im Winter fortgesetzt, neu ist eine Verbindung von Linz nach London.

Inwieweit man künftig mit neuen Ryanair-Routen in Österreich rechnen darf, macht Michael O’Leary auch von der Entscheidung zur Flugabgabe abhängig: Werde sie erhöht, wolle man reduzieren, bleibe sie gleich, eher stagnieren. Werde sie gestrichen, dürfe man sich - wie erwähnt - auf mehr Ryanair in Österreich einstellen.

Mehr zum Thema

In Kooperation mit Lufthansa und Star Alliance: Boeing 767 von Lauda Air.

Wie Niki Lauda Airline um Airline gründete

Flügelspitze von Ryanair: Weniger in Berlin zu sehen.

Ryanair streicht ein Fünftel der Flüge in Berlin

Winglet eines Jets von Ryanair-Flugzeug: Bald weniger in Deutschland zu sehen?

Ryanair droht mit deutlichem Abbau in Deutschland

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil