Dreamliner von Norwegian: Bleibt die Airline unabhängig oder wird sie übernommen?

IAG-BeteiligungNorwegian will von einem Verkauf nichts wissen

IAG hat sich bei Norwegian eingekauft und erwägt sogar eine Totalübernahme. Doch Norwegian-Chef Bjorn Kjos sieht das Ganze anders.

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Es waren überraschende News, nüchtern verpackt: Die International Consolidated Airlines Group IAG gab am Donnerstag (12. April) bekannt, sie habe 4,61 Prozent von Norwegian Air Shuttle gekauft. Wie der Konzern, zu dem derzeit Aer Lingus, British Airways, Iberia, Level und Vueling gehören, weiter erklärte, soll die Beteiligung den Weg für Gespräche mit dem Management der norwegischen Billigairline ebnen, die bis «zu einem Angebot für eine Totalübernahme führen».

Gespräche, so hieß es weiter, hätte nich nicht stattgefunden. Sollte es welche geben, dürften die allerdings auch nicht ganz einfach werden. Denn Norwegian-Gründer und Vorstandsvorsitzender Bjorn Kjos kommentierte in der norwegischen Presse: «Ich will nicht verkaufen.» Er selbst hält mehr als 20 Prozent der Norwegian-Aktien.

«Schön, dass jemand unsere Aktien kauft»

Für immer ausschließen wolle er einen Verkauf aber nicht. «Es gibt für alles einen richtigen Preis», so Kjos dem Rundfunksender NRK. Doch derzeit seien die Aktien von Norwegian viel zu günstig. So oder so fühle er sich von IAGs Interesse aber geehrt. «Es ist schön, dass jemand unsere Aktien kauft.» Und IAG sei ein gut geführter Konzern mit einem fähigen Management.

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