Boeing 787 Dreamliner von Norwegian: Bereitet der Airline nicht nur Freude.

Abbau in SkandinavienNorwegian streicht Stockholm und Kopenhagen aus Langstreckennetz

Der Billigflieger streicht das Langstreckenangebot in Skandinavien zusammen. Dafür will Norwegian anderswo ausbauen.

Top-Jobs

.

Ausbildung zum Apron Controller (m/w/d) am Flughafen Frankfurt

Frankfrut
Vorfeldkontrolle
FRA-Vorfeldkontrolle GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A) mit Funktion Deputy CFI

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich
aaa aviation academy austria logo

Fluglehrer/-in FI(A)

Vollzeit
Aviation Academy Austria
Flugschule
Feste Anstellung
Top jobs
Wiener Neustadt - LOAN
Österreich

«Der Markt für Langstreckenflüge war zu lange von hohen Tarifen mit sehr geringer Flexibilität geprägt», sagte der damalige Airline-Chef Bjørn Kjos, als Norwegian vor sechseinhalb Jahren erstmals Langstreckenflüge startete. In der Folge baute die Billigairline aus Norwegen ihr Angebot laufend aus. Doch seit einigen Monaten läuft nun der Rückbau.

Und nun streicht Norwegian auch in der Heimat: Die Fluglinie stellt zum Ende des Winterflugplanes im April 2020 alle Langstreckenflüge ab Stockholm und Kopenhagen ein. In der schwedischen und der dänischen Hauptstadt fallen damit Verbindungen in die Vereinigten Staaten und nach Thailand weg.

Fokus auf London, Paris und Barcelona

Der skandinavische Markt sei nicht groß genug, um Interkontinentalflüge ab Oslo, Stockholm und Kopenhagen anzubieten, so Norwegians Kommerzchef Matthew Wood am Mittwoch (27. November) in einer Mitteilung. Zudem seien die anhaltenden Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken der Boeing 787 eine Belastung. Das habe auch Folgen für die Netzwerkplanung.

Im heimischen Oslo lässt Norwegian die Routen Richtung USA unangetastet. Die Strecke nach Bangkok wird im Sommer dagegen nicht angeboten. Ob diese Verbindung sowie die von Oslo nach Krabi im Winter 2020/21 wieder im Angebot sein werden, prüft der Billigflieger noch.

Ausbau anderswo

Künftig will sich die Airline mehr auf Verbindungen zwischen anderen europäischen Großstädten und den USA konzentrieren. So sehe man eine starke Nachfrage in London, Barcelona und Paris zu etliche Zielen in den Vereinigten Staaten. Daher werde man dort Frequenzen erhöhen, kündigt Norwegian an, ohne Details zu nennen.

Mitte November hatte der Billigflieger für den Sommer bereits drei neue Verbindungen zwischen Europa und den USA angekündigt: von Paris und Rom nonstop nach Chicago sowie von Rom nach Denver. Im Gegenzug stellt sie die Strecke Madrid – New York ein.

Routen nach Deutschland gestrichen

Norwegian steht unter finanziellem Druck und hat den Kurs von Wachstum auf Profitabilität geändert. Das hat auch schon Nordrhein-Westfalen zu spüren bekommen: Zum aktuellen Winterflugplan strich Norwegian alle Flüge von und nach Düsseldorf und Köln/Bonn. Bald wird bei den Norwegern ein neuer Chef für die Restrukturierung verantwortlich sein: Jacob Schram tritt sein Amt im Januar 2020 an.

Mehr zum Thema

Passagier von Norwegian: Die Passagiere sind zufrieden, die Investoren nicht.

Norwegian kann Schulden nicht zurückzahlen

Norwegian hat einen neuen Chef

Norwegian hat einen neuen Chef

Boeing 737 von Norwegian: Bald eine russische Schwester?

Fliegt Norwegian bald mit 40 Superjets?

Die neue Lackierung auf einer Boeing 787 von Alaska Airlines: Expansionsdrang.

Alaska Airlines gibt in Seattle noch mehr Gas - und verpasst dafür ihren Boeing 787 eine neue Lackierung

Video

phoenix sandsturm
Ein riesiger Sandsturm hat die Millionenstadt Phoenix und ihre Umgebung getroffen. Auch der Flughafen ist betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
garuda indonesia special livery
Die Nationalairline Indonesiens feiert die Unabhängigkeitserklärung des Landes vor 80 Jahren. Dafür ließ Garuda eine Boeing 737 künstlerisch gestalten.
Timo Nowack
Timo Nowack
hurrikan erin noaa
Die Hurrikan-Jäger der amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA haben sich den Wirbelsturm Erin mit ihrem Turbopropflugzeug ganz aus der Nähe angeschaut - gerade, als dieser an Kraft weiter zulegte.
Timo Nowack
Timo Nowack