Flieger von Zunum Aero: Wie gemacht für Norwegen?

NorwegenNur noch Elektroflieger auf der Kurzstrecke

Norwegen will die Luftfahrt umweltfreundlicher machen. Das skandinavische Land setzt sich dabei ambitionierte Ziele für kurze Flüge.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zunächst einmal klingt es paradox. Ausgerechnet das Land, das mehr Öl und Gas produziert als jedes andere in Westeuropa, ist ein Vorreiter in Sachen elektrischer Transport. Elektrische Autos sind in Norwegen weiter verbreitet als überall sonst. Elektro- und Hybrid-Wagen machen mehr als die Hälfte aller neu registrierten Autos aus. In der Luftfahrt will das Land nun ähnliche Maßstäbe setzen.

Avinor, der staatliche Betreiber der Flughäfen des Landes, will der erste werden, der den Schritt in Richtung Elektrofliegerei geht, so Geschäftsführer Dag Falk-Petersen laut der Zeitung The Guardian. Alle Kurzstreckenflugzeuge des Landes, so sein Plan, sollen 2040 elektrisch sein. «Wir glauben, dass alle Flüge bis zu eineinhalb Stunden elektrisch machbar sind.»

Ausschreibung für Test

Das würde den Inlandsmarkt abdecken und auch Flüge in andere skandinavische Ziele ermöglichen. Schon bald will Avinor eine Ausschreibung starten, um eine kommerzielle Route mit einem elektrisch betriebenen 19-Sitzer zu fliegen. 2025 soll es soweit sein.

«Wenn wir unser Ziel erreicht haben, wird Luftfahrt kein Problem für die Umwelt mehr sein, sondern die Lösung», so Falk-Petersen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Als Übergangslösung werde man wohl auf Hybrid-Flugzeuge und Biokraftstoffe setzen müssen, so der Manager.

Hybridlösungen von Airbus und Boeing

Airbus hatte die Entwicklung des Elektrofliegers E-Fan im vergangenen Jahr gestoppt - zugunsten eines Hybridmodells, das größer sein soll. E-Fan X ist der Projektname. Airbus hat sich dafür mit Siemens und Rolls Royce zusammengetan. Boeing hat kürzlich in die amerikanische Zunum Aero investiert.

Das Unternehmen entwickelt ebenfalls einen kleinen Hybrid-Elektrojet. Die geplante Anzahl an Sitzplätzen lässt angesichts der Pläne der norwegischen Regierung aufhorchen: höchstens 19 Plätze sind vorgesehen, heißt es. 2022 soll es erstmals abheben. Zunum vermarktet es als Pendlerflugzeug.

Mehr zum Thema

E-Fan X: Zuerst nur eine BAE 146, bei der ein Triebwerk durch einen Zwei-Megawatt-Elektromotor ausgetauscht wurde.

Airbus, Siemens und Rolls-Royce bauen Prius der Lüfte

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack