Flieger von Zunum Aero: Wie gemacht für Norwegen?

NorwegenNur noch Elektroflieger auf der Kurzstrecke

Norwegen will die Luftfahrt umweltfreundlicher machen. Das skandinavische Land setzt sich dabei ambitionierte Ziele für kurze Flüge.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Zunächst einmal klingt es paradox. Ausgerechnet das Land, das mehr Öl und Gas produziert als jedes andere in Westeuropa, ist ein Vorreiter in Sachen elektrischer Transport. Elektrische Autos sind in Norwegen weiter verbreitet als überall sonst. Elektro- und Hybrid-Wagen machen mehr als die Hälfte aller neu registrierten Autos aus. In der Luftfahrt will das Land nun ähnliche Maßstäbe setzen.

Avinor, der staatliche Betreiber der Flughäfen des Landes, will der erste werden, der den Schritt in Richtung Elektrofliegerei geht, so Geschäftsführer Dag Falk-Petersen laut der Zeitung The Guardian. Alle Kurzstreckenflugzeuge des Landes, so sein Plan, sollen 2040 elektrisch sein. «Wir glauben, dass alle Flüge bis zu eineinhalb Stunden elektrisch machbar sind.»

Ausschreibung für Test

Das würde den Inlandsmarkt abdecken und auch Flüge in andere skandinavische Ziele ermöglichen. Schon bald will Avinor eine Ausschreibung starten, um eine kommerzielle Route mit einem elektrisch betriebenen 19-Sitzer zu fliegen. 2025 soll es soweit sein.

«Wenn wir unser Ziel erreicht haben, wird Luftfahrt kein Problem für die Umwelt mehr sein, sondern die Lösung», so Falk-Petersen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Als Übergangslösung werde man wohl auf Hybrid-Flugzeuge und Biokraftstoffe setzen müssen, so der Manager.

Hybridlösungen von Airbus und Boeing

Airbus hatte die Entwicklung des Elektrofliegers E-Fan im vergangenen Jahr gestoppt - zugunsten eines Hybridmodells, das größer sein soll. E-Fan X ist der Projektname. Airbus hat sich dafür mit Siemens und Rolls Royce zusammengetan. Boeing hat kürzlich in die amerikanische Zunum Aero investiert.

Das Unternehmen entwickelt ebenfalls einen kleinen Hybrid-Elektrojet. Die geplante Anzahl an Sitzplätzen lässt angesichts der Pläne der norwegischen Regierung aufhorchen: höchstens 19 Plätze sind vorgesehen, heißt es. 2022 soll es erstmals abheben. Zunum vermarktet es als Pendlerflugzeug.

Mehr zum Thema

E-Fan X: Zuerst nur eine BAE 146, bei der ein Triebwerk durch einen Zwei-Megawatt-Elektromotor ausgetauscht wurde.

Airbus, Siemens und Rolls-Royce bauen Prius der Lüfte

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies