Arabisches Dorf in Israel: Muslime aus dem Land haben Mühe nach Mekka zu gelangen.

Pilgerflüge für israelische MuslimeNonstop von Tel Aviv nach Jeddah

Saudi-Arabien anerkennt Israel nicht. Wegen des Tauwetters zwischen den Ländern könnte aber bald etwas bisher Undenkbares möglich werden: Pilgerflüge für israelische Muslime nach Mekka.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Fast jeder fünfte Bewohner Israels ist Muslim. Rund 6000 von ihnen machen jedes Jahr die islamische Pilgerfahrt nach Mekka, die jeder Erwachsene einmal im Leben absolvieren sollte. Der Hajj ist ein mühsames Unterfangen für die israelischen Moslems. Denn Saudi-Arabien anerkennt Israel offiziell nicht. Und so gibt es auch keine Flüge zwischen den beiden Staaten.

Die gläubigen israelischen Muslime müssen deshalb eine lange Busfahrt durch die Wüste in Kauf nehmen. Sie führt zuerst nach Jordanien. Im Nachbarland erhalten sie temporäre nationale Papiere, um überhaupt nach Saudi-Arabien einreisen zu können. Deren Ausstellung dauert oft viele Stunden. Ein paar hundert Glückliche können immerhin mit dem Flugzeug nach Amman fliegen und von dort weiter nach Jeddah, das rund 100 Kilometer von Mekka entfernt liegt.

«Ein guter Moment»

Doch das könnte sich ändern. Wie der israelische Kommunikationsminister Ayoob Kara der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte, finden Verhandlungen zwischen Israel und Saudi-Arabien statt. Ziel sind spezielle Nonstop-Hajj-Flüge zwischen den beiden Staaten. «Die Lage hat sich geändert. Es ist ein guter Moment, dieses Thema anzugehen», so der Minister.

Kara hat offenbar bereits mit Offiziellen in Saudi-Arabien, Jordanien und anderen Ländern gesprochen. «Sie sind bereit dazu. Doch es ist ein sehr heikles Thema», so der Politiker. Die Verhandlungen dauerten noch an.

Trump als Wegbereiter

Israel und Saudi-Arabien nähern sich in den letzten Jahren an. Grund dafür ist der gemeinsame Feind Iran. Kürzlich flog US-Präsident Donald Trump direkt von Saudi-Arabien nach Israel. Es war der erste offizielle Nonstop-Flug zwischen den beiden Staaten.

Mehr zum Thema

Donald Trump: Der US-Präsident besucht den Nahen Osten.

Historischer Flug von Saudi-Arabien nach Israel

Flieger von El Al: Israels Airlines sind in Alarmbereitschaft.

Israels Airlines bereiten sich wegen Iran-Spannungen auf Notfallszenarien vor

Airbus A330 von Turkish Airlines: Die Airline könnte bald nach Israel zurückkehren.

Turkish Airlines prüft Rückkehr nach Israel

4x isar netanjahu usa

Benjamin Netanyahus Boeing 767 fliegt über Südeuropa riesigen Umweg

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack