Letzte Aktualisierung: um 16:20 Uhr
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Stress mit Pilotengewerkschaft

Niederlande stoppen Staatshilfen für KLM

Die niederländische Regierung will, dass KLM-Angestellte noch länger auf Lohnerhöhungen verzichten. Nicht alle sind damit einverstanden.

KLM

KLM-Flieger: Noch stellen die Piloten sich quer.

Es sieht alles noch viel schlimmer aus als angenommen. Nachdem es im europäischen Flugverkehr zum Sommer eine leichte Erholung gab, brach er diesen Herbst mit Eintreffen der zweiten Welle und von Quarantänebeschränkungen wieder ein. Und das bewegte die niederländische Regierung, von KLM stärkere Sparmaßnahmen zu verlangen.

Das Personal soll neu bis 2025 auf Lohnerhöhungen verzichten, statt wie bisher auf 2022. Die Kabinengewerkschaft und die des Bodenpersonals haben den Anpassungen bereits zugestimmt. Die Piloten hingegen sehen nicht ein, dass sie noch länger auf Lohnerhöhungen verzichten sollen. Ihre Gewerkschaft lehnte die Anpassung ab.

«Kein Luxus, sondern Notwendigkeit»

Die Regierung stoppte daher die Zahlung der Staatshilfen. Laut eigener Aussage geht KLM nicht sofort das Geld aus, ein paar Monate würde es reichen. Doch das langfristige Überleben der Airline steht auf dem Spiel.

Vorstandsvorsitzender Pieter Albers rief die Piloten daher dazu auf, die neuen Bedingungen zu akzeptieren. «Es ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit, dass wir diese Kredite bekommen», sagte er in einer Videobotschaft an die Angestellten..



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