Saab 340 von Nextjet: Die Fluglinie will bald wieder in der Luft sein.

Neuer InvestorNextjet bekommt ein zweites Leben

Nach der Pleite ein neuer Investor. Die schwedische Regionalfluglinie hat einen neuen Eigentümer. Bald soll Nextjet wieder fliegen.

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Am 16. Mai endete eine 16-jährige Firmengeschichte. Nextjet stellte den Flugbetrieb ein. Zugleich meldete die schwedische Regionalfluglinie Insolvenz an. Sie hatte schon seit einiger Zeit finanzielle Schwierigkeiten und versuchte zuletzt, einen neuen Geldgeber zu finden. Ohne Erfolg.

Nach der Pleite hat es nun ironischerweise umgehend geklappt. Wie der Insolvenzverwalter von Nextjet meldet, wurde ein Käufer für die Fluggesellschaft gefunden. Es ist das norwegische Fischereiunternehmen Olsen Gruppen, das mit 60 Vollzeitmitarbeitern und vier Kuttern einen Jahresumsatz von 246 Millionen norwegischen Kronen (rund 24 Millionen Euro) und eine Eigenkapitalrendite von fast 30 Prozent erwirtschaftet.

Zuerst nur eine Strecke

Olsen sei finanziell stark genug, um Nextjet das nötige Kapital zuführen zu können, so der Insolvenzverwalter. Schon bald will die Fluggesellschaft wieder starten. Zuerst sollen die Flüge zwischen Stockholm und Mariehamn auf den zu Finnland gehörenden Åland-Inseln wieder aufgenommen werden. Weitere Routen sollen in einem zweiten Schritt folgen.

Nextjet bediente zuletzt 22 Ziele in Schweden, Finnland und Norwegen. Hart ist das Aus für Arvidsjaur, Gällivare, Hemavan, Kramfors-Sollefteå, Lycksele und Vilhelmina in Schweden sowie Pori in Finnland. Sie verlieren mit Nextjet ihre einzigen Linienverbindungen. Die Flotte der 2003 gegründeten Fluglinie bestand zuletzt aus vier BAE ATP und neun Saab 340A sowie drei geleasten Fliegern.

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Die Regionalfluglinie <a href="https://www.aerotelegraph.com/schwedische-nextjet-ist-pleite">Nextjet gab Mitte Mai auf</a>. Trotz einer vorherigen Kapitalerhöhung stellte die Airline alle Flüge ein und meldete Insolvenz an. Das norwegische Fischereiunternehmen Olsen Gruppen übernahm anschließend Teile von Nexjet und gründete Air Leap, die mit drei Saab 340 aus der ehemaligen Nextjet-Flotte abhebt, seit Oktober auch mit schwedischem AOC.

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