B737 der Air Ivoire: Die Jets stehen derzeit gegroundet am Boden.

Neugeburt an der Elfenbeinküste

Ende Juli ging Air Ivoire pleite. Nun soll die Fluggesellschaft wiederauferstehen - dank der Hilfe von Air France.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 21. Juli ist Air-France-Chef Jean-Cyril Spinetta nach Abidjan gereist. Mit Regierungschef Alassane Ouattara beriet er über einen Plan, mit dem die nationale Fluggesellschaft des Landes wieder zum Leben erweckt werden soll. Offenbar gab es dabei Fortschritte. «Der Präsident hat uns Hoffnung gemacht, dass wir zusammen mit dem Staat und privaten ivorischen Aktionären im nächsten Jahr eine neue Gesellschaft gründen können», zitiert das Magazin Jeune Afrique Spinetta.

Air Ivoire hat seine Flüge im März eingestellt und die drei Flugzeuge gegroundet. Ende Juli hat die Gesellschaft dann ihre Bilanz deponiert. Geplagt von einer viel zu hohen Personalausstattung im Umfang von 400 Personen und hohen Schulden über 50 Millionen Euro sahen die Eigentümer CFI Aérien (Privataktionäre - Mehrheit) und der Staat keinen Ausweg mehr, als die Airline stillzulegen. Seit 2002 hatte sie Ziele im Inland und in den Nachbarländern bedient.

Zurück zu Air France

Zuvor hatte die ivorische Airline bereits einmal teilweise Air France gehört. Doch auch damals brach die Fluglinie unter Schulden zusammen. Nun soll es ab 2012 gelingen. «Der Staat wird die Mehrheit, Air France eine Sperrminorität besitzen und wir werden auch private ivorische Aktionäre haben», erklärte Transportminister Gaoussou Touré gegenüber Jeune Afrique. Das Magazin meldet weiter, eigentlich habe die französische Airline wenig Lust, eine Beteiligung einzugehen, doch habe es politischen Druck aus Paris gegeben, dem wichtigen afrikanischen Verbündeten unter die Arme zu greifen.

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin