A320 von Go Air: Die Fluglinie bekommt noch mehr als 120 weitere Flieger von Airbus.

Probleme mit A320 NeoNeuer Chef von Go Air schießt gegen Airbus und Pratt

Immer noch leidet der indische Billigflieger unter Problemen mit dem A320 Neo. Der neue Chef von Go Air wirft Airbus und Pratt & Whitney mangelnde Unterstützung vor.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich wollte Go Air ab Oktober 2017 internationale Ziele anfliegen, zuerst solche in Asien. Daraus wurde nichts. Grund sind verspätete Lieferungen von Airbus A320 Neo aufgrund der Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney. Im Dezember heiß es dann, die Schwierigkeiten seien gelöst: «Wir sollten hoffentlich in der Lage sein, die Auslandsflüge im ersten Quartal des nächsten Jahres aufzunehmen», so Go Air.

Doch auch dieser Plan scheiterte. Bis heute fliegt Go Air nur im Inland. Und weiterhin plagen Probleme mit den Triebwerken vom Typ PW1110G die Fluglinie. «Es besteht Unsicherheit darüber, wann die Flugzeuge ankommen werden», sagte Cornelis Vrieswijk, seit Anfang Juni Chef von Go Air, in einem Interview mit der Zeitung Economic Times. Er meinte weiter: «Airbus und Pratt unterstützen uns nicht sehr, um uns durch diesen Sturm zu helfen». So etwas habe er in seiner Karriere noch nicht erlebt.

Pläne für Börsengang liegen auf Eis

Vrieswijk war in der Vergangenheit unter anderem bei Easyjet, Thomas Cook, Transavia und KLM tätig. Als Chef von Go Air kündigt er nun an, dass der Billigflieger trotz der Probleme die internationalen Flüge in den kommenden Wochen starten werde. Dagegen liegen Pläne für einen Börsengang, die aus dem Jahr 2015 stammen, ihm zufolge auf Eis.

Zurzeit müsse man zwei Flugzeuge am Boden behalten, erklärte der Chef der Fluglinie. Wenn sich die Situation nicht bessere, könnten es Ende des Jahres jedoch fünf oder sechs sein. Pläne, übergangsweise andere Flieger zu leasen - wie es der ebenfalls von den A320-Neo-Problemen betroffene Konkurrent Indigo tut - hat Go Air laut Vrieswijk nicht.

Interesse an Großraumflugzeugen

Die Flotte von Go Air besteht zurzeit aus 19 A320 Ceo und 16 A320 Neo, während sie weitere 128 Neo bei Airbus geordert hat. Die Zeitung Business Standard zitiert Vrieswijk nun außerdem mit den Worten: «Wir werden uns sehr bald Großraum-Optionen anschauen.» Man werde auch Langstreckenrouten prüfen. Gespräche mit Airbus und Boeing habe man aber noch nicht aufgenommen.

Mehr zum Thema

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack