Auf dem Papier: Noch ist Premier Airways erst ein Projekt, doch den Promotoren scheint es ernst zu sein.

Premier AirwaysIndische Newcomer-Airline will 40 A320 Neo

Premier Airways will zu einer großen indischen Billigairline werden. Bereits spricht die neue Fluggesellschaft mit Airbus über den Kauf von 40 A320 Neo.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Premier Airways sucht eifrig nach Personal. Nachdem dir Führungsspitze besetzt wurde, werden nun Instruktoren für den Bordservice, Sicherheitsexperten und Flugbegleiterinnen angeheuert. Denn das Management um Gründer Uma Pinaghapani will schon Ende dieses Jahres oder spätestens Anfang 2016 starten. Ziel ist die Schaffung einer «nationalen Hochqualitäts-Billigairline».

Pinaghapani machte einen großen Teil seiner Karriere in den USA. Er wälzt seine Pläne schon seit zehn Jahren. Premier Airways wurde 2005 gegründet. Erst kürzlich aber bekam er das so genannte No Objection Certificate der indischen Behörden, eine Voraussetzung zur Erlangung der Betriebslizenz. Was genau die Airline vorhat, ist aber noch immer nicht bekannt.

Premier Airways plant Milliardenflotte

Doch Premier Airways ist es offenbar sehr ernst mit den Plänen. An der Paris Air Show sprach die Fluggesellschaft mit Airbus. Kern ist die Absicht 40 A320 Neo zu kaufen. Ein Manager des Herstellers bestätigte der Zeitung Economic Times die Verhandlungen und sprach davon, dass sie weit fortgeschritten seien.  Erst muss Pinaghapani aber noch die Finanzierung sichern. Die Flugzeuge würden 4,3 Milliarden Dollar nach Listenpreisen kosten.

Die A320 Neo könnten frühestens 2019 ausgeliefert werden. Bis dahin will Premier Airways Maschinen leasen. Mit 40 Flugzeugen wäre die Fluglinie größer als Spicejet heute.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack