Josh Wander und Steven W. Pasko: Kaufen Fußballklubs, Airlines und Flugzeuge.

777 PartnersNeue Hertha-Investoren kaufen auch Airlines und Boeing 737 Max

777 Partners ist neuer Mehrheitseigner von Hertha BSC. Doch die amerikanische Finanzfirma investiert nicht nur in Fußballklubs, sondern auch groß in Airlines und Flugzeuge.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir sind nicht hier, um Traditionen zu ändern. Wir sind hier, um sie zu respektieren und gleichzeitig dabei zu helfen, die nächsten Seiten in der glorreichen Geschichte dieses Clubs zu schreiben.» Mit diesen Worten wandte sich Josh Wander im August an die Fans des Traditionsvereins CR Vasco da Gama, der einst Heimat das legendären Romário war. Die kulturelle Identität, die Trikots, die Hymne, die Fahnen, die Schilder - all das werde erhalten bleiben, beruhigte der Amerikaner.

Wander hatte zuvor mit seinem Geschäftspartner Steven W. Pasko und ihrem gemeinsamen Finanzunternehmen 777 Partners 70 Prozent des brasilianischen Fußballklubs gekauft und so für Unruhe gesorgt. Das ist allerdings nichts Neues für die beiden. Denn sie kaufen Sportvereine wie andere Menschen Unterwäsche. Diese Woche übernahmen sie von Lars Windhorst die Mehrheit der Profifußballabteilung des Berliner Bundesligisten Hertha BSC. Zuvor sind sie beim Genoa CFC, bei Standard Lüttich, beim französischen Red Star FC, bei Melbourne Victory und beim FC Sevilla eingestiegen.

68 Boeing 737 Max bestellt

Doch Wander und Piasko kaufen mit ihrer in Miami sitzenden 777 Partners nicht nur Sportvereine. Sie investieren auch groß in Fluggesellschaften. Sie sind an der dänischen Flexflight, an der kanadischen Flair und der australischen Bonza beteiligt. Zudem besitzen sie Anteile an den auf Luftfahrt spezialisierten IT-Unternehmen Worldticket Solutions, Aero CRs und Air Black Box oder der kleinen Leasinggesellschaft 347 Green.

Und die Amerikaner kaufen auch im großen Stil Boeing 737 Max. 68 Exemplare des Kurz- und Mittelstreckenfliegers stehen für 777 Partners in den Orderbüchern des Herstellers. Hinzu kommen Optionen. Die Flugzeuge verleast das Unternehmen nachher an die Beteiligungen.

In sieben Jahren auf drei Milliarden

Wander und der deutlich ältere Pasko schufen 777 Partners im Jahr 2015. Sie kauften damals ihrem Arbeitgeber einen spezialisierten Versicherer ab. Sie bauten ihn über die Jahre durch Übernahmen immer weiter aus und machten ihn zu einem Konglomerat, das heute Beteiligungen im Wert von drei Milliarden Dollar besitzt. Die Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 2000 Mitarbeitende.

Mehr zum Thema

Wolkenkratzer in Downtown Miami: Von hier aus steuert 777 Partners ihr Konglomerat.

Die Finanzfirma, die Boeing 737 Max im großen Stil kauft

777 Partners stockt Bestellung von Boeing 737 Max deutlich auf

777 Partners stockt Bestellung von Boeing 737 Max deutlich auf

Boeing 737 Max für Flair Airlines: So soll sie aussehen.

Flair Airlines holt sich 13 Boeing 737 Max

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Video

Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Embraer E195-E2 von Azul: Das Flugzeug hebt erst kurz vor dem Ende der Piste ab.
Eine Embraer E195-E2 von Azul hat in São-Paulo-Congonhas fast die gesamte Startbahn gebraucht. Es ist nicht der erste brenzlige Moment an dem Ort am Stadtflughafen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin