Dreamliner von Qantas: Neue Flugrouten sollen Geld einbringen.

Optimale FlugroutenNeue Flugplanung hilft Qantas Millionen zu sparen

Die australische Fluglinie führt ein neues Flugplanungssystem ein. Es soll Qantas helfen, dank cleverer Flugrouten Tonnen an Treibstoff zu sparen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Australien ist verkehrstechnisch nicht ideal gelegen. Und so muss Qantas viele enorm weite Strecken zurücklegen. Eine effiziente Flugplanung ist für die Nationalairline darum enorm wichtig. Daher hat sie ihr Planungssystem nun erneuert und schickt das alte, inzwischen 30-jährige System in Rente.

Das neue System hat Qantas in fünf Jahren gemeinsam mit dem Australian Centre for Field Robotics der Universität Sydney entwickelt. Es soll helfen Millionen an Treibstoffkosten zu sparen und die Emissionen zu reduzieren. Man habe sich für die Entwicklung eines eigenen Systems entschieden, weil auf dem Markt bereits verfügbare Lösungen nicht zu Qantas passten und die isolierte Lage Australiens nicht berücksichtigen würden, so die Fluglinie zur Zeitung Sydney Morning Herald.

Den Jetstream nutzen

So plant Qantas, zunächst 0,6 Prozent an Treibstoffkosten zu sparen. Das klingt nach wenig, aber übers Jahr gerechnet beläuft sich die Ersparnis immerhin auf rund 40 Millionen australische Dollar oder umgerechnet 25 Millionen Dollar. Bis zu ein Prozent an Einsparungen sollen langfristig möglich sein. Oft resultieren nur kleine Anpassungen der Routen. Die sollen aber große Auswirkungen haben.

Die neue Technik soll es ermöglichen, die Flüge so zu planen, dass die Crews die Wetterbedingungen optimal nutzen können, etwa den Jetstream, der Flieger im Zweifel schnell ans Ziel bringt. Wetterdaten und andere für die Flugplanung wichtige Informationen werden dabei mit den spezifischen Daten des Flugzeugs abgeglichen.

Eine Tonne auf einem Flug eingespart

Die neue Technik wird bereits für Flüge mit Airbus A380 und Boeing 747 verwendet. Gerade wurde es bei den Dreamlinern eingeführt. Die Airbus A330 und Boeing 737 sollen kommendes Jahr folgen. Die ersten Resultate nennt Qantas «beeindruckend». Ein Jumbo-Jet auf einem Flug nach Johannesburg wurde vom neuen System kürzlich auf eine rund 300 Kilometer längere Flugroute geschickt. So konnte er starken Gegenwind umgehen. Das Resultat: Eine Tonne Kerosin wurde eingespart.

Mehr zum Thema

ticker-qantas

Qantas erzielt Multimillionen-Vergleich in Streit um Corona-Fluggutschriften

ticker-qantas

Qantas reduziert Angebot im Inland und verlegt Kapazität aus den USA nach Europa

ticker-qantas

Erster Airbus A350-1000 ULR von Qantas hat Endmontage verlassen und steht vor Teststart

Bilder des Zwischenfalls mit Fiji Airways: Die Fluggastbrücke hat die Cockpitscheibe getroffen.

Warum Gate 82 am Flughafen Brisbane zur Gefahr für gleich zwei Boeing 737 wurde

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg