Airbus A320 von Eurowings: Drei Maschinen werden für Berlin abgestellt.

Neue BasisEurowings will in Berlin Terrain zurückerobern

Die Billigairline will in der deutschen Hauptstadt wachsen. Dazu eröffnet Eurowings in Berlin eine Basis mit drei Airbus A320.

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Auf Rot folgte Orange: Nach dem Untergang von Air Berlin mauserte sich Easyjet zur Nummer eins in der deutschen Hauptstadt. Doch in der Corona-Krise kündigte die britische Billigairline an, die Zahl der in Berlin stationierten Flugzeuge von 34 auf 18 zu reduzieren und rund 400 Arbeitsplätze vor Ort abzubauen.

Das freute Lufthansa. Man sei zum Start des neuen Hauptstadtflughafens wieder Marktführer in Berlin, erklärte Konzernchef Carsten Spohr vergangenen Oktober. Die Lufthansa-Gruppe komme auf einen Marktanteil von 30 Prozent - das sei fast doppelt so viel wie Easyjet. Und jetzt soll der Vorsprung noch steigen. Denn die Tochter Eurowings eröffnet am 1. April in Berlin eine Basis, wie sie am Montag (8. März) bekannt gab.

Easyjet gibt sich gelassen

Drei Airbus A320 stationiert Eurowings dazu am BER. Mit den Fliegern wird die Billigairline Berlin wieder bis zu drei Mal täglich mit Köln, Düsseldorf und Stuttgart verbinden. Aber auch Mallorca, die Kanaren, Griechenland, Österreich, Korsika, Kroatien und Ägypten stünden im Programm, so die Airline. Man reagiere «mit der Basiseröffnung auch auf den Rückzug internationaler Wettbewerber, die sich im Zuge der Krise weitgehend aus dem deutschen Markt verabschiedet haben», so Eurowings in einer Mitteilung.

Chef Jens Bischof ergänzt: «Andere ziehen ab, wir bleiben hier». Schon im November reagierte Easyjet-Chef Johan Lundgren sehr gelassen auf solche Verlautbarungen der Lufthansa-Gruppe. Man werde im Winter in Berlin «18 Flugzeuge stationiert haben und wir haben mehr als 1000 Angestellte in Berlin. Das ist weit mehr als jede andere Airline», sagte er im Interview mit aeroTELEGRAPH.

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