Embraer E190 von Flynonstop: Ab Süd-Norwegen nach Südeuropa.

Norwegische Airline-Pläne

Die neue Fluggesellschaft Flynonstop will ab nächstem Frühjahr die norwegische Provinz mit Europa verbinden. Auch Deutschland steht auf dem Flugplan.

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Die globale Luftfahrt steckt in einer tiefen Krise. Reihum gehen Fluggesellschaften pleite. Und dennoch wagen sich immer noch Menschen an die Gründung neuer Unternehmen. Einer von ihnen ist Daniel Lundberg. Er rief mit Freunden Flynonstop ins Leben. Der Name ist dabei Programm. «Unser Fokus liegt darauf, unterversorgte Märkte in Norwegen mit zentralen Städten in Süd- und Zentraleuropa zu verbinden - und das, ohne umsteigen zu müssen», sagt der Vorstandsvorsitzende. Ab dem Flughafen Kjevik der Stadt Kristiansand 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Oslo will der ab dem 25. April nach Barcelona, Dubrovnik, Nizza, London, Palma de Mallorca, Paris und Parma fliegen. Auch Berlin steht auf dem geplanten Flugplan.

Nun ist auch die Flotte der jungen Airline bestimmt. Am Freitag (19. Oktober) gab Flynonstop bekannt, sich für eine Embraer E190 entschieden zu haben. Sie wird in einer Einklassenkonfiguration mit hundert Elite-Sitzplätzen ausgeliefert werden. «Die Reichweite und die Größe der E190 sind ideal. Wir können so mehr Frequenzen und Strecken anbieten ohne zu viele Sitze platzieren zu müssen. Und wir können nonstop saisonale Ziele und die wichtigen Geschäftszentren anfliegen» so Vorstandschef Lundberg. Der Jet wird geleast.

Überraschungen in der Kabine

Flynonstop will sich nach eigenen Angaben nicht nur mit der Wahl der Basis von der Konkurrenz abheben. «Wir haben einen kostengünstigen Betrieb, eine einfache Preisgestaltung und hohe Servicequalität» so das Unternehmen. Jeder Passagier bekommt gratis ein iPad zur Benutzung, um auf dem Flug spielen oder Filme schauen zu können. Die Menüs werden von der hippen norwegischen Restaurantkette Bølgen & Moi und deren Chefkoch Trond Moi kreiert.

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